Im Jahr 2026 plant Kärnten eine Investition von rund 46 Millionen Euro in das Straßennetz, um die Verkehrsinfrastruktur entscheidend zu verbessern. Diese Mittel sind für die Instandhaltung, Sanierung und den Ausbau von Straßen, Brücken und Radwegen vorgesehen. Ein wesentlicher Teil des Budgets, über 5 Millionen Euro, fließt in mehr als 25 Bau- und Planungsprojekte in den Bezirken Feldkirchen und St. Veit, um eine regionale Ausgewogenheit der Investitionen zu gewährleisten. Klick Kärnten berichtet, dass der Schwerpunkt des Programms 2026 auf der Hang- und Böschungssicherung sowie der Sanierung liegen wird.

Zu den geplanten Maßnahmen gehört die Errichtung einer Böschungssicherung auf der L 79 Falkertsee Straße, für die 225.000 Euro eingeplant sind. Weiterhin werden auf der L 70 Klein St. Veiter Straße im Abschnitt „Witsch“ Sanierungsarbeiten mit einem Investitionsvolumen von 950.000 Euro bis 2028 durchgeführt. Auch umfassende Felsicherungsmaßnahmen auf der L 46 Teuchen Straße sind für Sommer 2026 mit einer Kostenübernahme von über 1 Million Euro vorgesehen.

Investitionen in spezifische Straßenprojekte

Ungefähr 500.000 Euro werden für die Böschungssicherung und die Fahrbahninstandhaltung auf der L 91 Klippitztörl Straße bereitgestellt. Zudem beginnt die Generalsanierung der B 93 Gurktalstraße 2026 mit einem Budget von 270.000 Euro, wobei insgesamt etwa 2 Millionen Euro in den kommenden Jahren investiert werden. Der Vollausbau der L 62a Wöbringer Straße, die auch als L524 Auwinkel Straße bekannt ist, wird voraussichtlich im August 2026 mit Kosten von rund 1,6 Millionen Euro abgeschlossen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Investitionen ist der Radwegausbau, der fortgesetzt wird. Eine neue Radwegquerung bei Gradeneck an der B 95 Turracher Straße wird mit 250.000 Euro im Frühjahr 2026 realisiert. Zudem ist die Fertigstellung eines weiteren Radwegabschnitts entlang der L 62 Metnitztal Straße im Bereich Friesach Süd geplant.

Langfristige Investitionen in die Infrastruktur

Spezielle Investitionen in den Bezirken Feldkirchen und St. Veit sind nicht neu: Seit 2018 wurden hier mehr als 43 Millionen Euro in den Straßenbau investiert. Diese kontinuierlichen Investitionen sind nicht nur für die regionale Infrastruktur von Bedeutung, sondern auch für das allgemeine Wirtschaftswachstum. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gilt als entscheidend für die Erreichbarkeitsverhältnisse und sichert die Konkurrenzfähigkeit im Standortwettbewerb. BMVI hebt hervor, dass die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich und der Abbau regionaler Unterschiede im Bereich der Verkehrsanbindung wichtige Ziele sind.