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Kärnten kämpft gegen Kinderarmut: Soziale Sicherheit für alle Kinder!

In einem bedeutenden Schritt gegen die Kinderarmut haben sowohl die österreichische als auch die deutsche Regierung Pläne zur Einführung einer Kindergrundsicherung vorgestellt. In Kärnten begrüßte die Sozialreferentin Gaby Schaunig das Vorhaben im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung. Sie betonte die Wichtigkeit, jedem Kind in Österreich eine faire Chance auf eine gesunde Zukunft zu schenken. „Jedes einzelne Kind geht uns alle an“, fügte sie hinzu und erklärte, dass die Bekämpfung der Kinderarmut sowohl menschlich als auch volkswirtschaftlich entscheidend sei. Laut den Plänen soll die Kindergrundsicherung auf einer 2-Säulen-Strategie basieren, die sowohl finanzielle als auch infrastrukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern beinhaltet, so berichtete 5min.at.

Umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung

Die erste Säule umfasst den Ausbau von Sachleistungen und die Schaffung einer kindgerechten sozialen Infrastruktur mit kostenfreien gesunden Mahlzeiten und einer verbesserten Gesundheitsversorgung für Kinder. Die zweite Säule fokusiert sich auf die Optimierung bestehender Transferleistungen. Diese Initiative wird als wesentlicher Fortschritt hin zu einer gerechteren Gesellschaft angesehen, wobei Kärnten bereit ist, seine Erfahrungen einzubringen. „Wir können die unmittelbare Lebenssituation Tausender Kinder in Österreich verbessern“, erklärte Schaunig weiter. In Deutschland hingegen wurde von der Bundesregierung der Beschluss gefasst, die Kindergrundsicherung zu etablieren, um den Zugang zu sozialen Leistungen zu vereinfachen, wie die Bundesregierung berichtete.

Bundesfamilienministerin Paus erklärte, dass die Kindergrundsicherung einen umfassenden Herrenteil bestehender Leistungen schaffen wird, um allen Kindern, unabhängig von der sozialen Herkunft, gerecht zu werden. Diese neue Struktur umfasst den Kindergarantiebetrag, der automatisch an die Preisentwicklung angepasst wird, und den Kinderzusatzbetrag, der Familien mit geringem Einkommen besonders unterstützen soll. Auch der Zugang zu Bildungsleistungen wird vereinfacht. „Der beste Schutz vor Armut ist und bleibt Arbeit“, so Paus, die unterstrich, dass ein Anreizsystem geschaffen werde, das auch Erwerbsarbeit in Familien fördere. Der Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung wird nun in den parlamentarischen Verfahren behandelt, mit dem Ziel, dass die ersten Auszahlungen im Jahr 2025 erfolgen, wie die Informationen des Bundesfamilienministeriums zeigen.

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Kärnten, Österreich
Beste Referenz
5min.at
Weitere Quellen
bundesregierung.de

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