In Kärnten wurden in der siebten Kalenderwoche 2026 insgesamt 11.956 Krankmeldungen registriert, was einen signifikanten Rückgang von fast 3.000 Fällen im Vergleich zum Vorjahr darstellt, als 14.732 Erkrankungen gemeldet wurden. Laut Gailtal-Journal ist dieser Rückgang besonders bemerkenswert in Bezug auf die Influenza-Fälle, die von 338 im Jahr 2025 auf nur 140 im Jahr 2026 gesunken sind.

Auch die Zahl der grippalen Infekte hat abgenommen. Während im Jahr 2025 noch 5.195 Erkrankungen verzeichnet wurden, sind es in der aktuellen Woche nur 3.308. Dies entspricht einem deutlichen Rückgang, der laut 5min auch ein Hinweis auf die Abnahme der Influenza-Aktivität insgesamt ist.

Österreichweite Trends

Österreichweit verzeichnete man in der siebten Kalenderwoche insgesamt 65.000 weniger Krankmeldungen als im Vorjahr. Es wurde festgestellt, dass nicht nur Influenza, sondern auch grippale Infekte, Corona und Influenza rückläufig sind. Experten empfehlen zur Gesundheitsprävention regelmäßige Händehygiene, den Verzicht auf engen Kontakt zu Infizierten sowie einen gesunden Lebensstil. Besonders die jährliche Grippeimpfung wird als effektive Maßnahme hervorgehoben, um sich vor möglichen Infektionen zu schützen.

Aktuelle Grippe- und Atemwegserkrankungen

Laut dem aktuellen Wochenbericht des RKI zeigen die Daten der 6. Kalenderwoche 2026, dass akute Atemwegserkrankungen (ARE) eine Inzidenz von 9.000 pro 100.000 Einwohner aufweisen, was einer geschätzten Anzahl von etwa 7,5 Millionen Erkrankten entspricht. Im Gegensatz dazu sind grippeähnliche Erkrankungen (ILI) mit einer Inzidenz von 2.200 pro 100.000 Einwohner rückläufig, was auf eine moderate Aktivität hindeutet.

Die Daten zeigen auch, dass die Influenza-Aktivität nach einem Anstieg ab der 44. Kalenderwoche 2025 rückläufig ist und eine leichte Erholung in den letzten Wochen festzustellen ist. Gesundheitsexperten warnen jedoch vor den möglichen Folgen von unzureichenden Schutzmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Grippesaison.

Die Entwicklungen in Kärnten spiegeln somit einen Trend wider, der auch auf nationaler Ebene festzustellen ist: Eine Reduktion der Krankmeldungen und eine Abnahme der Influenza-Fälle erlauben einen optimistischen Ausblick, bedürfen jedoch weiterhin einer sorgfältigen Beobachtung und proaktiven Gesundheitsmaßnahmen.