In Österreich sorgt ein aktueller Wetterumschwung für extreme Bedingungen. Während die Temperaturen in vielen Regionen um den Gefrierpunkt liegen, bringt eine südliche Strömung am Wochenende mildere und feuchtere Luft. Dies wird von mehreren Tiefdruckgebieten begleitet, die für Schneefall, Regen und gefrierenden Regen sorgen werden. Laut oe24 wird die Glättegefahr, insbesondere in der Nacht auf Samstag und bis Sonntagmorgen, erheblich sein.
Im Detail wird es am Samstag zu Niederschlägen kommen, die sich vom südlichen Bergland nach Norden ausbreiten. In den tiefen Lagen wird Glätte durch gefrierenden Regen erwartet, während in Oberösterreich meist Schneefall zu verzeichnen sein wird. Die Wetterlage sorgt auch im Westen Österreichs für zeitweise Auflockerungen und Sonnenschein.
Schnee- und Glatteisgefahr
Die Glatteisgefahr ist besonders im Norden und Osten des Landes akut. Wie wettergefahren.de berichtet, bringt die östliche Strömung trockene, kalte Kontinentalluft in diese Regionen, während die westliche Hälfte milder wird. Ab der Nacht zum Samstag kann es im Westen und Nordwesten zu gefrierendem Regen und regionalen Unwettern kommen.
Am Samstag ist mit einem Übergang der Niederschläge in Schnee zu rechnen, wobei in beispielsweise Dauerfrostgebieten zwischen 1 und 3 cm Neuschnee fallen können. Während tagsüber im Westen und Südwesten häufig frostfreie Temperaturen herrschen, wird in den anderen Teilen des Landes ein leichter bis mäßiger Dauerfrost zwischen -7 und -1 Grad erwartet.
Besonders lehrreich ist die Wettervorhersage für Montag: Ein Tiefdruckgebiet mit dem Namen GUNDA wird bis Dienstagvormittag über das ganze Land ziehen. Die Warmfront bringt milde Luftmassen und beruhigt vorübergehend die Wetterlage. Allerdings bleibt die Glatteisgefahr, insbesondere im Norden und Osten, weiterhin bestehen, wie heute.at hervorhebt.
Ausblick auf die kommende Woche
Die Temperaturen werden am Sonntag zwischen -1 und +6 Grad liegen, und ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen ist zu erwarten. Am Montag könnte in den Tiefebenen der Schneefall in Regen übergehen, was die Glatteisgefahr erhöht, insbesondere auf gefrorenem Boden.
Zusammenfassend bleibt die nächste Woche Wetterschlacht zwischen Frost und milderen Temperaturen, mit einem ständigen Wechsel zwischen Schnee, Regen und Glätte. Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich auf wechselhafte Bedingungen einzustellen und besondere Vorsicht im Straßenverkehr walten zu lassen.