Am 23. Februar 2026 fand am MCI Campus in Lienz die feierliche Diplomverleihung für fünf Kinder statt, die für ihre herausragenden Leistungen im Rahmen der „Kinder Sommer Uni Osttirol“ ausgezeichnet wurden. In diesem Sommer nahmen insgesamt 420 Nachwuchsforscher an der Uni teil, von denen elf den Titel „Jungforscher“ erhielten, nachdem sie mehr als vier Workshops besucht hatten. Diese Initiativen wurden von den Institutionen Museum Aguntum, Kulturnetzwerk, Innos und der Uni Innsbruck organisiert und legten einen besonderen Schwerpunkt auf MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Die feierliche Zeremonie zog zahlreiche Anwesende an, darunter Persönlichkeiten wie Petra Heinz-Prugger, Philipp Schlemmer und Claudia Moser. Unter den Ausgezeichneten waren Samira Senfter, Lukas Noah Wibmer, Stephan und Julian Thor sowie Helenia Steiner, die ihre Diplome persönlich entgegennahmen. Die hohe Teilnehmerzahl an den 44 verschiedenen Veranstaltungen zeugt von großem Interesse an den MINT-Kursen.
MINT-Bildung und ihre Bedeutung
MINT-Bildung ist nicht nur in Osttirol von zentraler Bedeutung, sondern auch von globaler Relevanz. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Herausforderungen wie der Energiewende und der digitalen Transformation. Kompetenzen in diesen Bereichen fördern die gesellschaftliche Teilhabe, den Bildungserfolg und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der zukünftigen Generationen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat daher einen umfassenden MINT-Aktionsplan ins Leben gerufen, der von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung reicht. Ein wesentlicher Aspekt dieses Plans sind die regionalen MINT-Cluster, die verschiedene Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vernetzen, um niedrigschwellige und alltagsnahe Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen.
Regionale MINT-Cluster und ihre Angebotsvielfalt
Die MINT-Cluster haben sich als besonders erfolgreich erwiesen. Seit 2020 wurden bereits 73 Cluster aus drei Förderwettbewerben ins Leben gerufen, wobei die zentrale Maßnahme die Etablierung vielfältiger Lernorte und Formate ist, wie beispielsweise Maker Spaces und Forschungswerkstätten. Viele dieser Initiativen konzentrieren sich speziell auf benachteiligte Gruppen, insbesondere Mädchen und Jugendliche in Risikolagen.
Die Ergebnisse der Diplomverleihung in Osttirol sind ein ermutigendes Beispiel für die positiven Auswirkungen dieser Programme. Die praxisorientierte Bildung in den MINT-Fächern ermöglicht es den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ihre Talente zu entdecken und zu fördern, was für ihre zukünftige Entwicklung von grootem Nutzen ist.
Die Förderung von MINT-Bildung ist ein gemeinsames Anliegen, das nicht nur regional, sondern auch überregional Priorität hat. Die Vielzahl an Initiativen, wie sie auch in anderen MINT-Clustern umgesetzt werden, zeigt den wertvollen Beitrag, den diese Programme für die Gesellschaft leisten können.
Für weitere Informationen zur Diplomverleihung und zu den MINT-Initiativen besuchen Sie bitte die Seiten von Dolomitenstadt, Kleine Zeitung sowie die Informationen über MINT-Cluster auf Bildung & Forschung Digital.



