Die österreichische Eisschnellläuferin Jeannine Rosner steht im Mittelpunkt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand. Bei ihrem Debüt hat sie bereits über 3.000 Meter den vorletzten Platz und über 1.000 Meter den letzten Platz belegt, was ihre Herausforderungen in den ersten Wettbewerben deutlich macht. Trotz dieser Rückschläge blickt Rosner optimistisch auf ihren kommenden Wettkampf über 1.500 Meter, der am Freitag um 16:30 Uhr stattfinden wird. Sie sieht diese Distanz als ihre stärkere an und hofft auf eine bessere Leistung.

Rosner berichtet über Schwierigkeiten mit dem Eis und fühlt sich kraftlos, was die Situation zusätzlich erschwert. Dennoch ist sie überzeugt, dass ihr spezielles Training auf die Mittel- und Langstrecken ihr helfen wird, bei den bevorstehenden Wettbewerben bessere Platzierungen zu erreichen. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester, Sarah Rosner, die sich mehr auf den Sprint konzentriert, wird ebenfalls an den Junioren-Weltmeisterschaften in Inzell teilnehmen, die von Donnerstag bis Sonntag stattfinden. Die beiden Schwestern haben sich gerne durch Freunde dem Eisschnelllauf gewidmet.

Titelverteidigung und Wettbewerb

Jeannine Rosner hat in dieser Saison viel erreicht und wird versuchen, ihre vier Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften zu verteidigen, darunter ihre Titel in Allround und 3.000 Meter. Sie ist sich jedoch bewusst, dass es eine große Herausforderung wird, da ihre Gegnerinnen gezielt auf diese Wettkämpfe hinarbeiten. Bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften der Junioren im Februar 2025 in Klobenstein, Südtirol, gewann Rosner Goldmedaillen über 1.000, 1.500 und 3.000 Meter sowie in der Allroundwertung, was ihre Fähigkeiten unter Beweis stellt.

In dieser Saison war Rosner im Weltcup erfolgreicher als ihre ídole, Vanessa Herzog, die Verletzungsbedingt nicht bei den Olympischen Spielen teilnehmen konnte. Herzog war zuvor zweimal Olympia-Vierte über 500 Meter. Rosner hingegen konnte beim Weltcup in Calgary im November 2025 in der B-Gruppe einen Juniorinnen-Weltrekord über 3.000 Meter mit 3:58,42 Minuten aufstellen und damit ihren eigenen nationalen Rekord ein weiteres Mal unterbieten.

Ein Blick auf die Vergangenheit und die Feier des Sports

Jeannine Rosner, geboren am 8. Oktober 2006 in Innsbruck, trainiert beim Union Speedskating Club Innsbruck (USCI). Ihre Karriere hat bereits früh begonnen, als sie Österreich bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 vertreten hat, wo sie als Fahnenträgerin der Eröffnungszeremonie auftrat. Dort belegte sie den fünften Platz über 1.500 Meter und dem achten Platz im Massenstart.

Im Jänner 2026 nahm sie am Eisschnelllauf-Weltcup in Hamar, Norwegen, teil, bei dem sie im Mixed-Wettbewerb den dritten Platz erzielte und sich mit einem elften Rang im Massenstart für die Olympischen Winterspiele 2026 qualifizierte. Mit ihren bisherigen Leistungen hat Jeannine Rosner bewiesen, dass sie eine Athletin ist, die in der Zukunft viel erreichen kann. Sie wird weiterhin ihre Leidenschaft für den Eisschnelllauf verfolgen und auf noch größere Erfolge hinarbeiten.

Für weitere Informationen zu den Leistungen von Jeannine Rosner und anderen Athleten können interessierte Leser die Artikel auf Laola1, Wikipedia und Wintersport-Charts besuchen.