Am 25. Februar 2026 ereignete sich in Völkermarkt ein schwerer Unfall, bei dem ein 33-jähriger Mann beim Montieren einer Jalousie aus dem Fenster stürzte. Der Vorfall geschah gegen 21:45 Uhr in der Wohnung des Mannes. Nach Angaben von Klick Kärnten verlor der Mann das Gleichgewicht und fiel aus einer Höhe von etwa 4,5 Metern auf den Asphaltboden. Er musste umgehend vom Rettungsdienst versorgt und in den Schockraum des Klinikums Klagenfurt transportiert werden. Über die Art und Schwere seiner Verletzungen sind derzeit keine genauen Informationen bekannt.
Unfälle dieser Art sind nicht nur tragisch, sondern auch häufige Ereignisse. Laut RKI sind Stürze eine der häufigsten Ursachen für Verletzungen und können erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Stürze können durch verschiedene Risikofaktoren wie Mobilitäts- und Seheinschränkungen, Multimorbidität und bestimmte Medikamente begünstigt werden. Die WHO fand heraus, dass solche Unfälle besonders bei älteren Menschen häufig zu schwerwiegenden Verletzungen führen können.
Risikofaktoren für Stürze
Besonders gefährdet für Stürze sind ältere Menschen. Laut Gesundheitsinformation.de stürzt etwa jeder Vierte über 65 Jahre jährlich, bei den über 85-Jährigen liegt diese Zahl bei etwa einem Drittel. Diese Stürze führen häufig zu Prellungen, Abschürfungen oder im schlimmsten Fall zu Knochenbrüchen, insbesondere in den Bereichen Unterarme, Hüfte und Oberschenkel.
- 28 von 100 Menschen über 65 Jahren stürzen jährlich zu Hause.
- 34 von 100 Menschen über 85 Jahren sind betroffen.
- In Pflegeeinrichtungen stürzt jeder Zweite jährlich.
Die Folgen eines Sturzes können gravierend sein, und sie erhöhen das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Langfristige körperliche Behinderungen, schwere Abhängigkeiten und häufige Krankenhausaufenthalte sind nur einige der möglichen Konsequenzen. Auch die Sturzangst kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, da betroffene Personen dazu neigen, sich weniger zu bewegen und soziale Kontakte zu reduzieren. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass viele Stürze keine ernsthaften Folgen haben und häufig durch einfache Maßnahmen wie die Beseitigung von Stolperfallen verringert werden können.
Präventionsmaßnahmen, wie Bewegungstrainings und regelmäßige Gesundheitschecks, sind essenziell, um das Sturzrisiko zu minimieren. Die Erhaltung der Mobilität und Unabhängigkeit im Alter sollte ein zentrales Anliegen sein, um den Herausforderungen des Alltags besser begegnen zu können.