Am 9. März 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Krenglbach statt, die sich durch ein neues Format auszeichnete. Kommandant HBI Peter Huemer begrüßte zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste in der Veranstaltung, die unter dem Motto „Gemeinsam im Einsatz“ stand. Anstelle traditioneller Berichte wurden moderierte Gesprächsrunden angeboten, in denen zentrale Themen wie Ausbildung, Technik, Nachwuchsarbeit und die Kooperation mit Partnerorganisationen behandelt wurden. Dies betont die wesentliche Teamleistung, die die Feuerwehrarbeit kennzeichnet.
Im Rahmen der Versammlung wurde die Diskussion über das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute während Übungen, Einsätzen und Ausbildungsmaßnahmen intensiviert. Ein bedeutender Fokus wurde auf die Aus- und Weiterbildung gelegt, ergänzt durch regelmäßige Übungen und eine strukturierte Einsatzvorbereitung. Themen wie die Wartung von Fahrzeugen sowie die Herausforderungen bei Beschaffungsprozessen und der Finanzgebarung wurden ebenfalls erörtert.
Zusammenarbeit und Anerkennung
Die enge Zusammenarbeit der Feuerwehr Krenglbach mit der Feuerwehr Haiding und der Gemeinde Krenglbach wurde hervorgehoben. Bürgermeister Andreas Wörgetter sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Gasperlmair betonten die herausragende Bedeutung einer gut ausgebildeten Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung. Besonders erwähnt wurde die Feuerwehrjugend, die einen wichtigen Teil der Zukunftsarbeit darstellt. Als Zeichen dieser Zukunftsorientierung wurden neue Mitglieder der Jugendgruppe sowie des Aktivstandes feierlich angelobt.
Während der Versammlung wurden zudem Auszeichnungen und Beförderungen an verdiente Mitglieder vorgenommen. Der Wanderpokal „Florian der Feuerwehr Krenglbach“ wurde für besonderes Engagement verliehen. Felix Drumm belegte mit 395 geleisteten Stunden den ersten Platz, gefolgt von Emily Plesser und Andreas Eckerstorfer mit 329 und 321 Stunden. Kommandant Huemer dankte allen Anwesenden, insbesondere der Feuerwehrjugend, den Partnerorganisationen sowie der Gemeinde, und betonte die Bedeutung von Ausbildung, Zusammenarbeit und Verantwortung für die Sicherheit.
Ehrenamt in der Feuerwehr
Das Ehrenamt in der Feuerwehr ist in Deutschland von zentraler Bedeutung. Ende 2022 gab es insgesamt 23.297 Freiwillige Feuerwehren und 116 Berufsfeuerwehren, die zusammen rund eine Million Menschen beschäftigen. Freiwillige Feuerwehrleute arbeiten in regulären Berufen und sind im Bedarfsfall zur Stelle. Kameradschaft und Fortbildungsmöglichkeiten sind wesentliche Aspekte, die das Engagement in den Feuerwehren attraktiv machen. Die Finanzierung erfolgt über Stadt oder Gemeinde, während die Ausbildungskosten von den Feuerwehren getragen werden.
Die Teilnahme an Einsätzen und Diensten erfordert ein gewisses Maß an Flexibilität, auch von Familien und Arbeitgebern. Grundlegende Voraussetzungen für den Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr sind körperliche und geistige Fitness sowie ein polizeiliches Führungszeugnis. Das Mindestalter variiert zwischen 16 und 18 Jahren, mit einem klaren Fokus auf technisches Verständnis und Teamarbeit. Die Ausbildung umfasst mindestens 70 Stunden, endet mit Prüfungen und bietet zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten.
Das Ehrenamt in der Feuerwehr bietet nicht nur die Möglichkeit, aktiv zur Sicherheit der Gemeinschaft beizutragen, sondern fördert auch den Teamgeist und soziale Verantwortung, die in der heutigen Gesellschaft unverzichtbar sind. Die Feuerwehr Krenglbach zeigt eindrücklich, wie wichtig diese Werte sind und wie engagiert die Mitglieder für das Wohl ihrer Gemeinde eintreten.
Für weitere Informationen über die Erfahrungen und Anforderungen in der Feuerwehr können interessierte Leser die Details auf Fireworld nachlesen sowie einen Einblick in die allgemeine Bedeutung des Ehrenamts im Feuerwehrwesen auf NDR erhalten.