Elena Curtoni hat beim Super-G in Val di Fassa ihren vierter Weltcup-Sieg gefeiert. Mit einer Zeit von 1:20,26 Minuten setzte sich die Italienerin gegen starke Konkurrenz durch. Zweite wurde die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,26 Sek.) gefolgt von der Italienerin Asja Zenere (+0,27 Sek.). Curtonis Sieg stellt einen weiteren italienischen Triumph im Rahmen einer erfolgreichen Wettbewerbsreihe dar, da es bereits der dritte italienische Sieg im dritten Rennen des Wochenendes war. Laura Pirovano hatte zuvor die beiden Abfahrten gewonnen und landete am Sonntag auf Platz acht.

Besonders bemerkenswert war Curtonis emotionaler Jubel nach ihrem Sieg. In einem Interview mit dem ORF äußerte sie, dass es unglaublich sei, am Podium zu stehen und zu gewinnen. Sie betonte, dass sie weiter gekämpft hat und wusste, dass sie das Potenzial hat, sich wieder an die Spitze zu kämpfen. Ihr letzter Sieg datiert aus dem Dezember 2022, als sie in St. Moritz eine Abfahrt für sich entschied.

Österreichs Platzierungen und Herausforderungen

Die beste Österreicherin, Cornelia Hütter, belegte mit einem Rückstand von 44 Hundertstelsekunden auf den Siegerin den siebten Platz. Nadine Fest, als zweitbeste Läuferin des österreichischen Teams, erreichte den 14. Platz mit ihrem besten Saisonergebnis, verpasste jedoch nur knapp das Ticket für das Weltcup-Finale in zwei Wochen. Auch Mirjam Puchner, Nina Ortlieb und Ariane Rädler klassierten sich um Platz 20, was die schwierigen Bedingungen und die hohe Konkurrenz für die österreichischen Athletinnen verdeutlicht.

Ein Wermutstropfen für das italienische Team stellte die Leistung von Sofia Goggia dar, die im letzten Abschnitt des Rennens eine bessere Platzierung und möglicherweise den vorzeitigen Gewinn des Super-G-Kristalls verspielte. Mit 63 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Alice Robinson bleibt die Entscheidung um die kleine Kristallkugel im Super-G jedoch weiterhin spannend, während die nächsten Rennen in Norwegen bevorstehen. Die deutsche Skifahrerin Emma Aicher konnte aufgrund ihres Ausfalls im Rennen nicht mehr auf das Disziplinensieg hoffen.

  • 1. Platz: Elena Curtoni (ITA) – 1:20,26
  • 2. Platz: Kajsa Vickhoff Lie (NOR) – +0,26 Sek.
  • 3. Platz: Asja Zenere (ITA) – +0,27 Sek.
  • 7. Platz: Cornelia Hütter (AUT) – +0,44 Sek.
  • 14. Platz: Nadine Fest (AUT) – +0,83 Sek.

Die morgigen Wettkämpfe in Norwegen versprechen weitere spannende Entscheidungen und möglicherweise einen klaren Favoriten für die Kristallkugel im Super-G. Weitere Details zu den aktuellen Stand im Gesamtweltcup finden Interessierte in einer umfassenden Übersicht der Gewinnerinnen der letzten Jahre auf Laola1.

Für die Fans des Skisports bleibt es abzuwarten, ob Curtoni ihren Schwung beibehalten kann und der Konkurrenz hinterherfährt, während die Österreichischen Athletinnen darauf brennen, ihre Leistung in den kommenden Rennen zu verbessern.

Wie die Entwicklungen im Weltcup weitergehen, wird auf Kleine Zeitung und OE24 regelmäßig aktualisiert.