Am 31. März 2026 erlebte die Fußballwelt eine dramatische Wendung bei den Playoffs zur nächsten Weltmeisterschaft. Bosnien und Herzegowina qualifizierte sich zum zweiten Mal für die Fußball-Weltmeisterschaft, nachdem das Team Italien im Elfmeterschießen mit 4:1 ausschaltete. Nach 120 Minuten stand es 1:1, wobei Italien in der ersten Halbzeit in Führung ging und Bosnien kurz vor Schluss den Ausgleich erzielte. Dieses Ergebnis bedeutet, dass Italien zum dritten Mal in Folge bei einer WM zuschauen muss, was den Stolz eines einst großen Fußballlandes schwer trifft.
Italien startete das Spiel vielversprechend: Moise Kean brachte seine Mannschaft in der 15. Minute mit einem Treffer nach einem Patzer des bosnischen Torwarts Vasilj in Führung. Doch die Freude der Italiener währte nur kurz. Alessandro Bastoni sah sich in der 41. Minute mit einer Rote Karte konfrontiert, nachdem er eine Notbremse begangen hatte. Dies stellte den Spielverlauf auf den Kopf und gab Bosnien die Möglichkeit, sich zurückzukämpfen.
Drama in der Schlussphase
In der zweiten Halbzeit erhöhte Bosnien den Druck und belohnte sich in der 79. Minute: Haris Tabakovic glich aus und erzielte den viel umjubelten Treffer. Die anschließende Verlängerung verlief ohne weitere Tore, sodass die Entscheidung per Elfmeterschießen fallen musste. Hier verschossen zwei italienische Spieler, Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante, ihre Schüsse, wohingegen alle vier bosnischen Schützen, Bajraktarević, Alajbegović, Tabakovic und Tahirović, erfolgreich waren. Damit sicherte sich Bosnien-Herzegowina den WM-Platz und setzte ein Zeichen für den Kicker-Nachwuchs in der Region.
Das negative Schicksal Italien rundet sich dadurch ab, dass man nun schon zum dritten Mal nacheinander in den entscheidenden Playoff-Runden scheitert. Zuvor war das Team bereits nicht für die WM 2018 und 2022 qualifiziert. Diese erneute Enttäuschung wirft Fragen zur zukünftigen Ausrichtung des italienischen Fußballs auf.
Weitere Entscheidungen bei den Playoffs
Zusätzlich zur erfolgreichen Qualifikation Bosniens schafften auch andere Teams den Sprung zur WM 2026. Die Türkei besiegte Kosovo mit 1:0 und erreichte damit ihr erstes WM-Turnier seit 24 Jahren. Ein weiteres Highlight war der Sieg Schwedens über Polen mit 3:2, während Tschechien im Elfmeterschießen Dänemark besiegte und sich nach 20 Jahren erneut für die WM qualifizierte.
| Team | Gegner | Ergebnis | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Italien | Bosnien und Herzegowina | 1:4 (nach 1:1) | Italien scheitert erneut im Playoff |
| Türkei | Kosovo | 1:0 | Erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren |
| Schweden | Polen | 3:2 | Schweden qualifiziert |
| Tschechien | Dänemark | 3:1 (Elfmeterschießen) | Tschechien zurück nach 20 Jahren |
Insgesamt stehen nun 46 von 48 Teilnehmern für die WM im kommenden Jahr in den USA, Mexiko und Kanada fest. Die verbleibenden zwei Plätze werden in interkontinentalen Play-offs zwischen Jamaika und der Demokratischen Republik Kongo sowie Irak und Bolivien vergeben. Die Fußballwelt blickt nun gespannt auf die bevorstehenden Spiele und die nächsten Entscheidungen auf dem Weg zur ersehnten WM.
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