Am 5. März 2026 setzt der Iran seine Angriffe auf Israel fort, während die Situation im Nahen Osten zunehmend angespannt bleibt. In der Nacht auf Donnerstag alarmierten israelische Streitkräfte die Bevölkerung dreimal in weniger als zwei Stunden aufgrund von Raketenangriffen aus dem Iran. Explosionen sind aus Jerusalem hörbar, jedoch liegen bislang keine Berichte über Verletzte von Rettungsdiensten vor. Diese Angriffe sind Teil eines umfassenden Konflikts, der nicht nur Israel, sondern auch die US-Militärstützpunkte in der Region betrifft, wie zdfheute.de berichtet.

Zusätzlich zum Beschuss Israels gerät auch die kurdische Opposition im Irak unter Beschuss. Der Iran hat drei Raketen auf ein Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert und Videos der Einschläge in Stellungen „anti-iranischer Separatisten“ veröffentlicht. Berichten zufolge plant US-Präsident Donald Trump, kurdische Gruppen gegen den Iran zu bewaffnen, obwohl das Weiße Haus dies zurückweist.

Militärische Eskalation und Reaktionen

Die Spannungen eskalierten weiter, als Israel und die USA am Samstagmorgen koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen iranische Ziele durchführten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Der Einsatz wurde von Israel als „Präventivschlag“ und von den USA als „Einsatz gewaltiger Zorn“ bezeichnet. Israels Generalstabschef Ejal Zamir bezeichnete es als den größten Einsatz in der Geschichte der israelischen Luftwaffe. Explosionen wurden in mehreren Städten im Iran, darunter Teheran und Isfahan, gemeldet, wobei Raketendepots und Luftverteidigungsanlagen angegriffen wurden.

US-Präsident Trump erklärte, der Sturz des Mullah-Regimes sei ein Ziel dieser Attacken. Der iranische Außenminister betonte jedoch das Recht ihres Landes auf Selbstverteidigung und bezeichnete alle feindlichen Stützpunkte als legitime militärische Ziele. Auch die iranischen Revolutionsgarden haben den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz eingeschränkt, was auf die aggressive Rhetorik und Handlungen beider Seiten hinweist.

Verheerende Verluste und humanitäre Krise

Die Angriffe haben bereits erhebliche humanitäre Auswirkungen, mit Berichten über zahlreiche zivile Todesopfer in Iran. In Israel sind mehrere Menschen, darunter auch Bundeswehrsoldaten, ums Leben gekommen. Trumps Prognose deutet darauf hin, dass die Angriffe noch Wochen andauern könnten, und er warnte Iran vor weiteren Gegenschlägen. Bereits gab es Berichte über mindestens 200 Tote, darunter auch Schülerinnen, die bei einem Raketenangriff im Südiran getötet wurden.

Inmitten dieser Spannungen warf Iran den USA und Israel vor, die Stabilität in der Region zu gefährden. Die zivile Infrastruktur leidet ebenfalls erheblich – Tankstellen sind überlastet, und Geschäfte schließen aufgrund von Angst vor weiteren Attacken. Augenzeugen berichten von langen Schlangen an Tankstellen in Teheran, während die Menschen versuchen, sich auf das Schlimmste vorzubereiten.

Die Eskalation in der Region führt zu unterschiedlichem politischen Feedback, insbesondere in Europa, wo Deutschland die iranischen Angriffe verurteilt hat. Bundeskanzler Merz plant eine Reise nach Washington, um die Risiken dieser militärischen Auseinandersetzungen zu analysieren.

Die Situation bleibt angespannt, und es ist unklar, welches weitere Vorgehen die Konfliktparteien wählen werden. Insbesondere Trump deutet verschiedene Szenarien für einen möglichen Regierungswechsel im Iran an und prognostiziert eine lange Dauer der Auseinandersetzungen.