Die irakische Fußball-Nationalmannschaft sieht sich aktuell ernsthaften Schwierigkeiten gegenüber, die ihre Teilnahme an den Playoff-Spielen für die WM 2026 in Nordamerika gefährden könnten. Die Probleme sind im Wesentlichen auf den anhaltenden Konflikt im Iran zurückzuführen, der einen gesperrten Luftraum zur Folge hat und somit das Verlassen der Vereinigten Arabischen Emirate für Teamchef Graham Arnold unmöglich macht. Dies berichtet Laola1.
Die irakische Mannschaft hadert auch mit dem Zugang zu ziemlich wichtigen Einreisevisa für das entscheidende Playoff-Duell in Mexiko, das am 31. März (Nacht auf 1. April MESZ) in Monterrey stattfinden soll. Die Botschaften, die diese Visa ausstellen könnten, sind geschlossen, was die Situation der Spieler und Betreuer zusätzlich verkompliziert. Laut dem mexikanischen Außenministerium habe Mexiko keine diplomatische Vertretung im Irak, was die Umstände noch schwieriger macht. Die mexikanische Vertretung in den VAE steht jedoch im Kontakt mit dem irakischen Fußballverband, um eine Lösung zu finden.
Schwierige Rahmenbedingungen
Wenn der Irak im Playoff gegen Bolivien oder Suriname antreten muss, wäre dies die zweite WM-Teilnahme der Nationalmannschaft nach 1986. Allein wegen der geopolitischen Spannungen und der Ungewissheit über die Situation im Iran könnte die WM-Teilnahme des Iraks in Gefahr geraten. Trainer Graham Arnold und der irakische Fußballverband stehen in ständigem Austausch mit der FIFA und dem asiatischen Kontinentalverband, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Dies stellt t-online fest.
Aber nicht nur der Irak ist betroffen von der politischen Lage. Wie ZDF berichtet, gibt es auch Ungewissheiten über die Teilnahme des Iran an der WM 2026. Falls der Iran sich freiwillig zurückzieht oder ausgeschlossen wird, könnten finanzielle Folgen drohen, und das Team könnte auch von der WM 2030 ausgeschlossen werden. In einem solchen Fall wären der Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate mögliche Nachrücker für den Iran.
FIFA-Vorgaben und mögliche Szenarien
Weil der Irak sich mit einem 2:1-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate qualifiziert hat, könnte dies bedeuten, dass die Emirate ebenfalls im Playoff gegen den Irak antreten. Die FIFA hat strenge Vorgaben für den Rückzug von Teams, und der Iran müsste im Falle einer Absage auf erhebliche Einnahmen verzichten.
Zusammenfassend steht der Irak vor einer kritischen Situation, die mit der geopolitischen Lage im Nahen Osten verflochten ist. Während sich die Welt auf die WM 2026 vorbereitet, bleibt abzuwarten, wie sich diese Aspekte auf die Qualifikation und die Spiele auswirken werden.