Nicole Faith, eine US-amerikanische Influencerin, die auf TikTok und Instagram unter dem Namen @itsnicolefaithh aktiv ist und rund 200.000 Follower hat, steht vor einem der schwersten Schicksalsschläge ihres Lebens. Laut Kurier hat sie ihr Kind im achten Monat still geboren. Diese herzzerreißende Nachricht wurde am 22. Jänner 2023 via Social Media geteilt.

Ihr Weg in die Mutterschaft begann mit der Verkündung ihrer Schwangerschaft im Oktober 2025, wo sie voller Dankbarkeit auf die bevorstehende Geburt ihrer Tochter im Frühling 2026 blickte. Leider wurde sie an Neujahr mit einem großen Verlust konfrontiert, als sie die tragischen Neuigkeiten über den Tod ihrer Tochter Sunny erhielt. Die Diagnose einer stillen Geburt erfolgte im Zuge eines Krankenhausaufenthalts, bei dem Symptome wie fehlende Kindsbewegungen und der nicht vorhandene Herzschlag festgestellt wurden.

Was ist eine stille Geburt?

Wie die Fachseite Zedler erklärt, handelt es sich bei einer stillen Geburt um den Tod eines Kindes nach der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche oder bei einem Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm. Die Entscheidung, ob die Geburt natürlich oder per Kaiserschnitt erfolgt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Gesundheitszustand der Mutter und der Größe des Kindes.

Nach der Geburt erhalten Eltern die Möglichkeit, sich von ihrem Kind zu verabschieden. Es gibt Unterstützung von Hebammen sowie Trauerbegleitern, um diesen traumatischen Prozess zu erleichtern. Failebds Kindsbewertungen beinhalten die Option, Erinnerungsstücke wie Fußabdrücke oder Fotos des Kindes zu erhalten. Die Trauerphase hingegen ist ein individueller Prozess, der für jede Familie unterschiedlich verläuft. Möglichkeiten zur Trauerbewältigung können Gespräche über den Verlust oder die Teilnahme an Selbsthilfegruppen sein.

Unterstützung für betroffene Eltern

Die Unterstützung von Eltern, die ein tot geborenes Kind verloren haben, ist von großer Bedeutung. Die Charité bietet nicht nur Informationen zur Bestattung an, sondern auch professionelle Hilfe durch Seelsorger und Trauergruppen. Eltern können entweder eine individuelle Bestattung für ihr Kind in Auftrag geben oder an gemeinschaftlichen Bestattungen teilnehmen, die kostenfrei zur Verfügung stehen.

Die Trauerarbeit ist besonders wichtig, um den Schmerz eines solchen Verlustes zu verarbeiten. Eltern haben die Möglichkeit, an verschiedenen Trauermöglichkeiten teilzunehmen, um ihren Verlust zu bewältigen und sich in der schweren Zeit gegenseitig zu unterstützen.