Gianni Infantino, der Präsident der FIFA, erhält deutliche Unterstützung aus Südamerika für eine mögliche Wiederwahl im Jahr 2024. Der Kontinentalverband CONMEBOL hat sich einstimmig für ihn ausgesprochen, was seine Präsidentschaft bis 2031 sichern könnte, sofern er sich erneut zur Wahl stellt. Laola1 berichtet, dass es derzeit keinen erkennbaren Gegenkandidaten für Infantino gibt.

Der 56-jährige Infantino, der seine Amtszeit 2016 nach Joseph Blatter antrat und seither zweimal ohne Gegenkandidaten wiedergewählt wurde, hat die Möglichkeit, für eine letzte Amtszeit von vier Jahren bis 2031 zu kandidieren. Dies ist möglich, da seine ersten dreieinhalb Jahre nicht auf seine reguläre Amtszeit angerechnet werden.

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Unterstützung von CONMEBOL

Der Präsident von CONMEBOL, Alejandro Dominguez, lobte Infantino für sein Engagement und seine visionäre Führung für den südamerikanischen Fußball. Neben der Unterstützung für seine Person fordert CONMEBOL auch eine Erweiterung der Weltmeisterschaft 2030 von 48 auf 64 Teams. Dieser Vorschlag wurde in einem Treffen mit Infantino unterbreitet, und die FIFA bewertet momentan dessen Umsetzbarkeit. Express ergänzt, dass die WM 2030 vor allem in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden soll, mit zusätzlichen Spielen in Argentinien, Paraguay und Uruguay.

Während Infantino positive Rückmeldungen erhält, gibt es auch anhaltende öffentliche Kritik an seiner Person, insbesondere aufgrund seiner Nähe zu politischen Figuren wie Donald Trump. Trotzdem besteht momentan kein ernstzunehmender Herausforderer, was der FIFA-Präsident als Vorteil nutzen könnte.

In Anbetracht der bestehenden Unterstützung und der Möglichkeiten, die vor ihm liegen, scheint Gianni Infantino auf einem soliden Weg, seine Präsidentschaft weiter auszubauen und einen bleibenden Einfluss auf den Weltfußball zu hinterlassen.