Am 1. März 2026 fand der Super-G der Frauen im alpinen Ski-Weltcup in Soldeu statt, bei dem die Österreicherin Cornelia Hütter auf ein schwieriges Rennen zurückblicken muss. Hütter, die im Vorfeld mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, startete direkt hinter der späteren Siegerin Sofia Goggia, die das Rennen gewann und damit ihren Vorsprung im Super-G-Weltcup auf 84 Punkte gegenüber der Neuseeländerin Alice Robinson ausbaute. Emma Aicher aus Deutschland und die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie belegten die Plätze zwei und drei.

Im ersten Sektor des Rennens war Hütter über eine halbe Sekunde langsamer als die führende Goggia und letztendlich betrug ihr Rückstand im Ziel 2,28 Sekunden. Nach dem Rennen war Hütter überrascht über ihren Zeitverlust und beschrieb, dass sie trotz fehlender Energie versucht hatte, agressiv zu fahren. Sie drückte es mit den Worten aus, sie habe „vielleicht in Schönheit gestorben“. ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger äußerte sich besorgt über die lange Serie ohne Podestplatz für österreichische Skifahrerinnen im Super-G, die nun schon auf zwölf Rennen angewachsen ist.

Enttäuschende Ergebnisse und persönlicher Rückschlag

Nina Ortlieb, die am Vortag nach sechs Toren ausgestiegen war, konnte sich am Sonntag auf den neunten Platz vorarbeiten und äußerte sich zufrieden mit ihrem Lauf. Ortlieb, die Schmerzen am Schuhrand vom Sturz am Vortag verspürte, bezeichnete dieses Ergebnis als ihr bestes dieser Saison im Super-G. Im Gegensatz dazu war die allgemeine Leistung der österreichischen Mannschaft enttäuschend, da nur eine von zehn Athletinnen, die an den letzten Rennen teilnahmen, punkten konnte. Hütter wurde 17., Ariane Rädler 18., und die weiteren österreichischen Läuferinnen schlossen das Rennen in weiten Abständen ab. Nadine Fest bewertete ihre Leistung als die beste des Winters und sprach von einem wiederentdeckten Spaß am Skifahren.

Die Serie ohne Platzierung auf dem Podest im Super-G zeigt die Herausforderungen, vor denen die österreichischen Skirennläuferinnen stehen. Assinger gab zu, dass es angesichts der emotionalen Belastung durch den Sturz von Ricci und die momentane Formschwäche der Athletinnen schwierig sei, positives Feedback zu geben. Dennoch zeigte er sich optimistisch, dass durch intensives Training eine Rückkehr in die Erfolgsspur möglich ist.

Ausblick auf zukünftige Wettbewerbe

In der bevorstehenden Woche stehen in Val di Fassa drei Speedrennen an, darunter zwei Abfahrten und ein weiterer Super-G. Die Athletinnen hoffen, sich in den kommenden Wettbewerben besser zu präsentieren und wieder um Podestplätze kämpfen zu können. Die Ergebnisse und Entwicklungen dieser Rennen werden zeigen, ob die ÖSV-Frauen den dringend benötigten Wiedereinstieg in die Erfolgsspur schaffen können, nachdem sie in dieser Saison im Super-G noch keinen Podestplatz erreicht haben. Die Saisonbilanz bleibt für die österreichischen Skirennläuferinnen angespannt und die kämpferische Einstellung der Athletinnen wird entscheidend sein, um diesen Rückschlag zu überwinden.

Der aktuelle Stand des Gesamtweltcups wird angeführt von der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die einen soliden Vorsprung auf die Schweizerin Camille Rast hat. Goggia, mit ihrer hervorragenden Leistung in Soldeu, bleibt eine der stärksten Konkurrentinnen im Super-G, während die österreichischen Läuferinnen dringend aufholen müssen, um in der Weltspitze konkurrenzfähig zu bleiben.

Für weitere Informationen zu den Rekorden und Leistungen im alpinen Skiweltcup lohnt sich ein Blick auf die nachfolgenden Daten: die erfolgreichsten Athletinnen und deren beeindruckende Karrieren, die im _Wikipedia-Artikel_ dokumentiert sind.

Für detaillierte Rennanalysen und aktuelle Berichterstattung über die Wettkämpfe in Soldeu können Interessierte die Artikel auf _Laola1_ und _Kleine Zeitung_ nachlesen.