Am 12. Februar 2026 fand im Rahmen der Olympischen Spiele in Cortina ein spannendes Super-G-Rennen der Frauen statt, das für zwei Athletinnen unvergesslich wurde. Die Österreicherin Cornelia Hütter sicherte sich die Bronzemedaille und feierte damit ihre erste olympische Medaille nach sieben Teilnahmen seit 2014. Die Medaille ist besonders wertvoll für die 33-Jährige, die in ihrer Karriere viele Herausforderungen meistern musste. So äußerte sie im ORF-Interview, dass sie unter Druck besser performt und während des Rennens stark gekämpft hat. Hütter war am Sonntag zuvor in der Abfahrt nur Vierte geworden. Laut vienna.at hat Österreich im Super-G der Frauen seit 2006 immer mindestens eine Medaille gewonnen.

Die Goldmedaille in diesem Rennen ging an die Italienerin Federica Brignone, die mit 35 Jahren die älteste Gold-Gewinnerin in der Geschichte der alpinen Skiwettbewerbe ist. Brignone feierte ihr Comeback nach einer schwierigen Verletzungsphase, während der sie mehrere Frakturen des Waden- und Schienbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss erlitt. Die Athletin stemmte sich gegen alle Widrigkeiten und fuhr zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr in den Weltcup an die Spitze. Sie gewann mit einem Vorsprung von 0,41 Sekunden auf die zweitplatzierte Französin Romane Miradoli, die die Silbermedaille holte. SN berichtet von ihrer beeindruckenden Leistung bei nur zwei Rennen, die sie seit ihrer Rückkehr bestritten hat.

Rennverlauf und Ausfälle

Die Konkurrenz war hart, und mehrere favorisierte Athletinnen schieden aus. Mit einer missratenden Fahrt schloss Mirjam Puchner, die mit der Startnummer 4 fuhr, früh das Rennen ab. Auch Sofia Goggia, eine weitere Medaillenanwärterin, fiel aus, als sie nach einem Zusammenstoß mit einem Tor stürzte. Breezy Johnson erlitt ebenfalls einen frühen Sturz und brachte das Sicherheitsnetz schnell zum Einsatz. Für viele Athletinnen war das Rennen von Rückschlägen und Herausforderungen geprägt.

Historische Leistung

Die Ergebnisse des Super-G unterstreichen weiterhin Österreichs Dominanz im alpin Skisport. Insgesamt hat Österreich im Super-G der Frauen eine beeindruckende Medaillenausbeute vorzuweisen. Die Erfolge aus den vergangenen Jahrzehnten sind in der Liste der Olympiasieger im alpinen Skisport zusammengefasst und zeigen, dass die Nation zu den stärksten im alpinen Skirennsport gehört. Dabei werden alle Athleten, die mindestens einmal Olympiasieger waren, sowie weitere relevante Statistiken festgehalten.

Insgesamt ist das Super-G-Rennen von Cortina nicht nur ein Highlight für die Athletinnen, sondern auch ein weiterer Beweis für die lebendige Geschichte des alpinen Skisports und seiner kontinuierlichen Entwicklung auf Olympischer Ebene.