In einer tragischen Gewalttat in Pawtucket, Rhode Island, wurden am gestrigen Montagnachmittag Schüsse während eines Highschool-Hockeyspiels abgefeuert. Laut Berichten von exxpress.at kam es dabei zu einem tödlichen Vorfall, bei dem drei Menschen starben, darunter auch der mutmaßliche Täter. Drei weitere Personen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Vorfall ereignete sich in einer Eissporthalle, während Zuschauer das Hockeyspiel verfolgten. Die Bundespolizei FBI gab bekannt, dass der mögliche Hintergrund des Ausbruchs von Schusswaffen in einem Streit innerhalb einer Familie zu suchen sein könnte. Die Tochter des mutmaßlichen Täters äußerte, dass ihr Vater gravierende gesundheitliche Probleme gehabt habe. Zudem soll er zur Tatzeit Frauenkleidung getragen haben.

Reaktionen der Behörden

Pawtuckets Bürgermeister Don Grebien gab bekannt, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Bundesstaat und dem Büro des Generalstaatsanwalts eine Hotline für Beratungs- und Vermittlungsdienste einrichten werde. Betroffene wurden dazu aufgerufen, die Nummer 211 zu wählen, um Hilfe von Fachleuten zu erhalten. Für die Menschen, die während des Vorfalls in der Arena waren, wird bis Dienstag Beratung angeboten, wo Unterstützung durch den Family Service of Rhode Island, das Trauma Response Team sowie das American Red Cross bereitgestellt wird.

Psychische Folgen von Waffengewalt

Waffengewalt ist in den USA ein weit verbreitetes Problem. Laut einer Umfrage von pressetext.com, an der 10.000 US-Bürger teilnahmen, leiden viele von ihnen an psychischen Störungen nach Schießereien. Die Studie zeigt, dass 20,1 % der Befragten von einem Mass Shooting in ihrer Gemeinde berichteten, während 18,3 % mit einer Schusswaffe bedroht wurden. Die psychischen Folgen sind gravierend, da zwischen 58,6 % und 94,4 % der Betroffenen unter langfristigen Störungen leiden, abhängig von der Art der Erfahrung. Insbesondere jüngere Menschen und Frauen sind von diesen Folgen besonders betroffen.

Die Schießwut in den USA hat nicht nur verheerende gesellschaftliche Auswirkungen, sondern verursacht auch erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Es wird geschätzt, dass die Gewalttaten den Einzelhandel jährlich rund 27 Milliarden Dollar an Einnahmen kosten. Diese erschreckenden Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit, die Probleme der Waffengewalt und ihre weitreichenden Konsequenzen anzugehen.