In Winten, Bezirk Güssing, kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einem verheerenden Brand, bei dem ein Holzstadl vollständig abbrannte. Der Alarm wurde kurz vor 23.00 Uhr ausgelöst, als die Feuerwehr zu einem Flammeninferno gerufen wurde. Insgesamt waren acht Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und rund 100 Feuerwehrleuten im Einsatz, um das Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus konnte erfolgreich abgewendet werden, wobei der Einsatzleiter OBI Christian Mittl berichtete, dass die Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden mussten.

Die Hitzeentwicklung des Feuers führte dazu, dass ein abgestellter Pkw zwischen dem Holzstadl und dem Wohngebäude ebenfalls in Brand geriet. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte jedoch schlimmerer Schaden abgewendet werden. Gegen Mitternacht wurde „Brand aus“ gegeben, nachdem die Flammen erfolgreich gelöscht waren. Der Einsatz gestaltete sich als herausfordernd, auch wenn es glücklicherweise keine Verletzten gab. Eine 54-jährige Frau und ihre 84-jährige Mutter konnten sich unverletzt aus dem angrenzenden Wohnhaus retten.

Schaden und Ermittlungen

Durch den Brand entstand ein erheblicher Sachschaden, dessen genaue Höhe zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt ist. Zwei geparkte Pkw wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Die Brandursache wird von der Polizei noch untersucht und bleibt vorerst unbekannt, was derartige Vorfälle zu einer wichtigen Thematik in der Brandprävention macht.

Die vfdb-Brandschadenstatistik zeigt, dass Brände in der Zeit zwischen 23 Uhr und 4 Uhr häufig grössere Schäden verursachen, obwohl weniger Brände gemeldet werden. Die Statistiken belegen, dass insbesondere Holzbaukonstruktionen vor besonderen Herausforderungen stehen, wie der fortgeschrittenen Brandausbreitung und dem größeren Löschwasserbedarf. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit für intensivere Vorbereitungen im Brandschutz, insbesondere in Bereichen mit erhöhtem Brandrisiko.

Rettungs- und Sicherheitsteams, darunter auch das Rote Kreuz, waren im Einsatz, um potenzielle Opfer zu unterstützen und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Diese Art von Vorfällen mahnt zur Vorsicht, insbesondere in ländlichen Gebieten wie Winten, wo Holzbau und die damit verbundenen Risiken eine große Rolle spielen. Für die örtliche Feuerwehr waren derartige Einsätze ein klarer Beweis für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft in Krisensituationen.

Während die Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt werden, bleibt die Bevölkerung aufmerksam und wird durch lokale Behördeningerichtet, um in Zukunft besser auf solche Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Weitere Informationen finden Sie in den Berichten der Kleinen Zeitung, des Kurier und der vfdb.