Hofer senkt Preise für Butter und Milch: So günstig war’s noch nie!

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Am 5. Dezember 2025 senkt HOFER die Preise für Butter und Milchprodukte aufgrund verbesserter Verkaufskonditionen.

Am 5. Dezember 2025 senkt HOFER die Preise für Butter und Milchprodukte aufgrund verbesserter Verkaufskonditionen.
Am 5. Dezember 2025 senkt HOFER die Preise für Butter und Milchprodukte aufgrund verbesserter Verkaufskonditionen.

Hofer senkt Preise für Butter und Milch: So günstig war’s noch nie!

Am 5. Dezember 2025 hat das Unternehmen HOFER in Österreich angekündigt, die Preise für ausgewählte Butter- und Milchprodukte zu senken. Diese Preissenkungen, die ab heute gelten, sind das Resultat verbesserter Konditionen in den Verkaufspreisen sowie des Verzichts auf einen Teil der Marge. Bereits in diesem Jahr wurden die Preise bei insgesamt 1.500 Artikeln herabgesetzt, was deutlich macht, dass sich der Diskonter verstärkt bemüht, seine Kunden zu entlasten.

Die konkreten Änderungen betreffen mehrere Milsani-Produkte. Die Preise für Milsani Butter (250 g) sinken von 1,59 Euro auf 1,49 Euro, was einer Ersparnis von 6,2 Prozent entspricht. Ebenfalls auf der Liste sind der Milsani Speisetopfen (250 g), der von 1,19 Euro auf 0,99 Euro (-16,8%) fällt, sowie der Milsani Magertopfen (250 g), dessen Preis von 0,99 Euro auf 0,89 Euro (-10,1%) sinkt. Zudem werden die Preise für Milsani Haltbare Vollmilch (1 l) und Milsani Haltbare Leichtmilch (1 l) ebenfalls gesenkt, und zwar um jeweils 16,8% und 10,1%.

Preisdruck auf die Milchbauern

tagesschau.de berichtet. Die Milchanlieferungen steigen, während die Butterpreise weiter sinken. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass der Butterpreis im Einzelhandel auf dem niedrigsten Stand seit über zwei Jahren liegt; ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter kostet aktuell nur 1,39 Euro.

Karsten Hansen, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM), warnt vor gravierenden wirtschaftlichen Folgen, da viele Betriebe möglicherweise gezwungen sind, aufzugeben. Der BDM repräsentiert etwa ein Drittel der aktiven deutschen Milcherzeuger, die rund 40 Prozent der Milch in Deutschland produzieren. Trotz gestiegener Milchanlieferungen, die im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent zugenommen haben, bleibt die Nachfrage verhalten, während das Angebot wächst.

Marktentwicklung und Preistrends

Diese Entwicklungen sind auch im längerfristigen Kontext der Milchpreise zu sehen. Laut einer Analyse von statista.com, die die Preise von Kuhmilch in Deutschland von März 2014 bis September 2025 behandelt, zeigt sich, dass die Preise in diesem Zeitraum starken Schwankungen unterlagen. Ein anhaltender Preisverfall könnte die wirtschaftliche Stabilität vieler Milchviehbetriebe gefährden.

Insgesamt stehen die deutsche Milchbranche und die Verbraucher vor großen Herausforderungen. Während HOFER sein Sortiment an Milch und Butter günstigert, leidet die Grundproduktion unter einem extremen Preisdruck, der die Liquidität der Milchbauern stark gefährden könnte.