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Im Herzen von Rankweil erlebt der Kunsteislaufplatz Gastra einen beeindruckenden Ansturm: Bereits Ende Jänner wurde der 20.000. Besucher der Saison 2025 gefeiert, was Wochen früher als in den Vorjahren geschah, wie Andreas Wally von der Marktgemeinde Rankweil berichtet. Um das Eislaufen für Familien weiterhin erschwinglich zu halten, kosten Einzeltickets für Erwachsene lediglich 4,90 Euro, während Kinder bis 15 Jahre nur 1,90 Euro zahlen müssen. Auch die Eislaufbahn in Hohenems verzeichnet reges Interesse, insbesondere von Schulen und Kindergärten unter der Woche. Dort kostet das Ticket für Erwachsene 5 Euro, während Kinder bis 15 Jahre 2,40 Euro zahlen.
In der laufenden Eislaufsaison werden insgesamt 30.000 Eisläufer im Hard erwartet. Weiterhin ist die Nutzung der Eisfläche für Bildungszwecke durch Kindergärten und Schulen stark gefragt. Die Ticketpreise liegen hier bei 6,50 Euro für Erwachsene und 3,30 Euro für Kinder. Trotz der Begeisterung für das Eislaufen sorgt die Sicherheitslage für Besorgnis: Laut einer Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) tragen nur 32 Prozent der Kinder einen Helm, während dieser bei Jugendlichen alarmierend niedrige 1 Prozent erreicht. Die observierten Trends zeigen, dass vor allem Eltern, die mit ihren Kindern kommen, sich schützen, indem sie Helme tragen, während viele Jugendliche und Erwachsene ohne Kopfschutz auf die Eisfläche gehen, wie auch die Berichte aus Rankweil und Hohenems belegen.
Verletzungsrisiko beim Eislaufen
Die Gefahren des Eislaufens sollten nicht unterschätzt werden. Jährlich verletzen sich in Österreich rund 5.000 Personen so schwer, dass sie ärztliche Hilfe benötigen, wobei 53 Prozent dieser Verletzten Kinder und Jugendliche sind, wie kfv.at berichtet. Häufigste Unfallfolgen sind Prellungen, Knochenbrüche oder gar Gehirnerschütterungen – besonders Kopfverletzungen stellen ein ernstes Risiko dar. Experten betonen, dass das Tragen eines Helms das Verletzungsrisiko erheblich senken kann. Darüber hinaus wird empfohlen, immer Handschuhe zu tragen, die nicht nur vor Kälte schützen, sondern auch vor Schnittverletzungen.
Ein Sicherheitsbewusstsein ist besonders auf naturbelassenen Eisflächen gefragt, wo Schäden am Eis die Gesundheit der Läufer gefährden können. Bevor man diese Flächen betritt, sollte unbedingt die Eisqualität geprüft werden, da nicht alle Flächen zum Eislaufen freigegeben sind. Die klare Botschaft aus den Berichten: Das Eislaufen macht Spaß, jedoch ist ein gewisses Maß an Vorsicht und Schutz unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden.
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