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Am 23. März 2026 fand der feierliche Spatenstich für den Europacampus Hainburg statt, ein zukunftsweisendes Projekt, das auf Bildung und Forschung fokussiert ist. Anwesend waren hochkarätige Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Bürgermeister Johannes Gumprecht, der Rektor der Technischen Universität Wien, Jens Schneider, sowie der Geschäftsführer der University of Applied Sciences St. Pölten, Hannes Raffaseder, und der Grundeigentümer Eduard Halmschlager. Die offizielle Eröffnung des Campus ist für den Sommer 2028 geplant.

Der Bau des Europacampus hat ein Investitionsvolumen von 90 bis 100 Millionen Euro. Davon sind 19 Millionen Euro vom Land Niederösterreich für die Forschungslabore vorgesehen. Ziel des Projekts ist es, rund 480 Studierende auszubilden und etwa 200 Arbeitsplätze im Forschungsbereich zu schaffen. Die Forschung in Hainburg wird sich auf bedeutende Zukunftsthemen, grüne Technologien und die Entwicklung intelligenter Regionen konzentrieren. Dies unterstützt die Wirtschaftsstrategie 2030+ und die Hochschulstrategie 2030+ von Niederösterreich.NOE berichtet, dass …

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Ein neuer Innovationsstandort

Bürgermeister Johannes Gumprecht bezeichnete den Spatenstich als „Beginn eines neuen Kapitels für Hainburg“ und hob die Bedeutung des Projekts für die Region hervor. Der Projektentwickler Eduard Halmschlager äußerte seine Vorfreude auf die Umsetzung des Vorhabens, das auf dem Areal der ehemaligen Marc-Aurel-Kaserne stattfinden wird. Der Europacampus soll ein internationaler Bildungs- und Forschungsstandort werden, der die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen fördert.

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Im Kontext der Forschungsausgaben ist es interessant zu beobachten, dass im Jahr 2022 in Deutschland insgesamt etwa 121,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert wurden, was 3,13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Eine Erhöhung der FuE-Ausgaben auf 3,5 Prozent des BIP bis 2025 ist geplant. Der Frauenanteil in der Forschung liegt jedoch bei nur 28 Prozent, was eine Unterrepräsentation darstellt. An Hochschulen beträgt der Frauenanteil 45 Prozent, während im Wirtschaftssektor nur 19 Prozent der FuE-Beschäftigten Frauen sind.Bundestag informiert, dass …

Forschung für die Zukunft

Diese Entwicklungen in Hainburg stehen im Einklang mit den Bestrebungen, Forschung und Innovation durch digitale, offene und agile Ansätze zu fördern. Die Bundesregierung plant in den kommenden Jahren Investitionen in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Robotik sowie IT- und Cybersicherheit. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Herausforderungen wie den Klimawandel und Pandemien zu bewältigen und die Grundlagen für zukünftiges Wachstum zu legen.

Der Europacampus Hainburg könnte somit nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur Forschung in Niederösterreich leisten, sondern auch zur nationalen und internationalen Innovationslandschaft. Die enge Verzahnung von Bildung, Forschung und Wirtschaft im Rahmen des Projekts wird entscheidend sein für die Schaffung eines dynamischen und zukunftsfähigen Standortes.