Am Samstag, dem 14. März 2026, fand der Wissenstest der Feuerwehrjugend des Bereichsfeuerwehrverbandes Judenburg in der Freiwilligen Feuerwehr Fohnsdorf, Steiermark, statt. Die Veranstaltung wurde von ABI Mario Leitner, dem Landes- und Bereichsjugendbeauftragten, geleitet. Mit 168 teilnehmenden Jugendlichen war das Event ein bemerkenswerter Erfolg. Im Vergleich zum Jahr 2022, als nur 74 Teilnehmer präsent waren, zeigt dies eine signifikante Steigerung an Interesse und Beteiligung an der Jugendfeuerwehr.
Von den 196 Feuerwehrjugendmitgliedern im Bereich Judenburg waren 67 Mädchen, was einem Anteil von etwa 30 Prozent entspricht. Alle 168 Teilnehmer bestanden den Wissenstest, der verschiedene Teststufen in Bronze, Silber und Gold sowie ein Bewerbsspiel umfasste. Die Wissensbereiche umfassten unter anderem Organisation, Formalexerzieren, Gerätekunde, Dienstgrade, Nachrichtendienst und Seilknoten. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Tests erhielten alle Teilnehmer ihr Abzeichen und wurden bei einer Abschlusskundgebung geehrt.
Wachsender Zuspruch bei der Feuerwehrjugend
In Deutschland verzeichnet die Jugendfeuerwehr ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs. Laut Jugendfeuerwehr.de waren im Jahr 2024 insgesamt 372.334 Kinder und Jugendliche in der deutschen Jugendfeuerwehr aktiv, was einem Anstieg von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Davon gehörten 272.745 Jugendliche und 84.307 Mädchen zu den 18.446 Jugendfeuerwehren. Zudem zählten die 6.341 Kindergruppen 99.589 Kinder, darunter 37.648 Mädchen.
Die Jugendfeuerwehren konnten im Jahr 2024 zudem 60.334 Neuzugänge verzeichnen. Davon wurden 48.290 Jugendliche neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen, während 12.044 Kinder aus den Kindergruppen in die Jugendfeuerwehren wechselten. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Jugendfeuerwehr eine wichtige Rolle bei der Jugendlichenförderung und Integration spielt.
Engagierte Ehrenamtliche und soziale Verantwortung
Die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr darf nicht unterschätzt werden. Über 110.000 Ehrenamtliche, darunter Jugendwarte und Leiter von Kindergruppen, tragen zu mehr als zwei Milliarden Stunden ehrenamtlicher Arbeit bei, wie feuerwehrverband.de berichtet. Diese Satzungen unterstützen zahlreiche Tagesveranstaltungen, die soziale Kompetenzen fördern und Integration sowie Vielfalt unterstützen.
Im Jahr 2023 wurden bereits 356.896 Jungen und Mädchen in Jugendfeuerwehren und Kindergruppen aktiv, was einen Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Mit 266.824 Jugendlichen in den 18.311 Jugendfeuerwehren und 90.072 Kindern in den Gruppen sind die Zahlen vielversprechend. Besonders hervorzuheben ist auch die Zahl der Neuzugänge: 62.025 neue Mitglieder traten in die Jugendfeuerwehren ein, was zeigt, dass die Nachfrage sowohl nach praktischen als auch sozialen Fähigkeiten groß ist.
Die Feuerwehrjugend fördert nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch Werte wie Gemeinsinn, Hilfsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement, die in der heutigen Gesellschaft von großer Bedeutung sind.


