Am Dienstag, den 24. Februar 2026, ereignete sich in der Kfz-Werkstatt in einem Gewerbegebiet in Au bei Bad Feilnbach, Landkreis Rosenheim, ein verheerender Großbrand, der gegen 09:35 Uhr über den Notruf bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim gemeldet wurde. Bei dem Eintreffen der Rettungskräfte war die Werkstatt bereits im Vollbrand. Die Folgen des Brandes sind dramatisch, erste Schätzungen sprechen von einem Sachschaden im siebenstelligen Eurobereich. Mehr als 200 Rettungs- und Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, darunter über 180 Feuerwehrleute. Die Löscharbeiten erstreckten sich über mehrere Stunden, wobei die letzten Lösch- und Räumarbeiten noch andauern.

Durch den Brand kam es zu einer weiträumigen Absperrung des Gewerbegebiets. Umleitungen wurden eingerichtet, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, die Bewohner der umliegenden Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Kfz-Garage brannte vollständig aus, und angrenzende Gebäude erlitten teilweise erhebliche Schäden. Die Kriminalpolizei Rosenheim und die Staatsanwaltschaft Traunstein haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen, um die genauen Umstände des Brandes zu klären.

Alarmierung und Maßnahmen

Die Warn-App NINA gab aufgrund der starken Rauchentwicklung Alarm, und die Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Später wurde der Alarm jedoch erneut aufgehoben, da der Brand weitgehend gelöscht war. Die Polizeisprecherin Lisa Maier bestätigte den Einsatz und die aktuelle Lage vor Ort.

Der Vorfall in Bad Feilnbach steht im Kontext einer allgemeinen Erhöhung von Schadensereignissen durch Brände in Deutschland. Laut der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) wird jede Brandursache sorgfältig erfasst, um einen besseren Überblick über solche Ereignisse zu bekommen. Die vfdb-Brandschadenstatistik dient nicht nur der Risikobewertung, sondern liefert auch wichtige Daten, die für zukünftige Entscheidungen im Brandschutz von Bedeutung sind.

Der Brand in Bad Feilnbach entspricht einer Reihe von Herausforderungen, die Feuerwehr und Brandschützer in der heutigen Zeit bewältigen müssen. Besondere Augenmerk gilt dabei der Brandentstehung in Kfz-Werkstätten, die oft durch spezielle Risiken, wie den Umgang mit Kraftstoffen und Chemikalien, geprägt sind.

Die Bearbeitung solcher Vorfälle erfordert nicht nur einen raschen Einsatz der Feuerwehr, sondern auch eine gründliche Nachbereitung und Analyse, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen und zukünftige Brandrisiken zu minimieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen bald Klarheit über die Ursachen bringen und dass aus diesem Vorfall wichtige Lehren für den Brandschutz gezogen werden können.