Michael Gregoritsch, der 31-jährige österreichische Stürmer, hat in dieser Saison einen interessanten Wechsel vollzogen. Nachdem er im Sommer 2025 vom SC Freiburg zu Bröndby IF in Dänemark gewechselt war, blieb ihm jedoch der erhoffte Erfolg verwehrt. Ziel des Transfers war es, ausreichend Spielpraxis für die bevorstehende WM zu sammeln. Gregoritsch unterschrieb einen Vertrag bis 2028, erhielt aber keine regelmäßigen Einsätze und war in der Superliga lediglich in 11 Partien aktiv. Die Bilanz von 2 Toren und 1 Assist spricht nicht für seine Leistungen in Dänemark. Bröndby, das angeblich eine Ablöse von etwa 11 Millionen dänischen Kronen (ca. 1,5 Millionen Euro) für den Spieler gezahlt haben soll, sieht sich derweil mit widersprüchlichen Berichten konfrontiert: Laut der dänischen Zeitung „bold“ wäre Gregoritsch zum Nulltarif gewechselt, während der Sportdirektor Benjamin Schmedes die 11 Millionen Kronen als „weit weg von der Wahrheit“ bezeichnete. Solche Aussagen werfen Fragen zu der finanziellen und sportlichen Einschätzung des Transfers auf.

Im Winter 2026 folgte der nächste Schritt in Gregoritschs Karriere: Ein Leihwechsel zurück zum FC Augsburg, wo er bereits von 2017 bis 2022 unter Vertrag stand. Fakten deuten darauf hin, dass die Leihvereinbarung eine Kaufoption beinhaltet, über deren Höhe es unterschiedliche Angaben gibt. Laut „Sky“ wird die Kaufklausel auf weniger als eine Million Euro geschätzt, während „Bild“ von 500.000 Euro spricht. Diese Unsicherheiten könnten sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Verhandlungsstrategie beeinflussen.

Rückkehr zu den Wurzeln

Gregoritsch traf nun erneut auf sein ehemaliges Umfeld, nachdem er während seiner Zeit beim SC Freiburg, wo er in 82 Einsätzen 19 Tore erzielte und sich mit einem Hattrick in der Europa League gegen Olympiakos Piräus hervorgetan hatte, die Bundesliga verlassen musste. Sein Wechsel zu Bröndby im August 2025 wurde von Verletzungen begleitet, die sich, wie insiders berichten, negativ auf seine Form und Einsätze auswirken könnten. Trotz des Wechsels zurück zu Augsburg bleibt der Stress, sich für die WM zu qualifizieren.

In dieser Situation sieht sich der 1,93 m große Spieler, der in Graz, Österreich, geboren wurde, mit der Herausforderung konfrontiert, sich schnell in sein ehemaliges Team zu integrieren. Gregoritsch trug bereits in der Vergangenheit zur Stärke des FC Augsburg bei, wo er insgesamt 29 Tore in 119 Spielen erzielte. Mit 72 Länderspielen und 23 Toren für Österreich wird er zudem als Schlüsselspieler für die Nationalmannschaft betrachtet.

Das letzte Wochenende sah ihn am Rande des Spielfelds, als seine Mannschaft gegen den FC Bayern München siegte. Seine vorangegangenen Kurzeinsätze gegen Borussia Mönchengladbach und seine Nominierung in die Startelf gegen Union Berlin und Freiburg zeigen, dass er sich, trotz der schwierigen Situation bei Bröndby, in einem professionellen Umfeld wieder behauptet. Gleichzeitig bleibt es abzuwarten, ob seine Rückkehr nach Augsburg für den Stürmer einen Wendepunkt darstellen kann, sowohl für seine Karriere als auch für die bevorstehenden Herausforderungen mit der österreichischen Nationalmannschaft.

Für weitere Informationen über Michael Gregoritsch und seine Karriere können die Artikel von Laola1, Transferfeed und seine Biografie auf Wikipedia konsultiert werden.