Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina sind für das österreichische Para-Alpinski-Team erfolgreich gestartet. Am 10. März wurde das Team durch herausragende Leistungen im Kombinationsbewerb der sehbeeinträchtigten Sportlerinnen und Sportler bejubelt. Veronika Aigner und ihre Begleitläuferin Lilly Sammer sicherten sich die Goldmedaille, während Elina Stary und Stefan Winter sich mit Bronze belohnten.
Veronika Aigner und Lilly Sammer hatten sich bereits zuvor im Wettbewerb einen Namen gemacht. Sie gewannen die Goldmedaille in der Abfahrt und sicherten sich im Super-G eine Silbermedaille, wodurch sie die Kombinationswertung nach dem Super-G anführten. Stary, die ihre erste Paralympics-Medaille erhielt, bestätigte ihren dritten Platz aus dem ersten Teilbewerb. Chiara Mazzel und Nicola Coti Cottini aus Italien beendeten das Rennen auf dem zweiten Platz.
Eine goldene Familie
Veronika Aigner, geboren am 13. Februar 2003 in Neunkirchen, hat eine bemerkenswerte Karriere im Para-Alpinski hingelegt. In dieser Saison kürte sie sich zur Favoritin, nachdem sie den Gesamtpreis des FIS Para Alpine World Cup 2025/26 gewonnen hatte. Aigner lobte ihre Begleitläuferin Lilly Sammer für die sichere Fahrt über die großen Sprünge während des Rennens. Dies war Aigners dritte Goldmedaille bei Paralympischen Spielen, nachdem sie zuvor bei den Spielen 2022 in Peking bereits zwei Goldmedaillen gewonnen hatte.
Ein weiterer Höhepunkt der Spiele war das gemeinsame Streben von Veronika und ihrem Bruder Johannes, der ebenfalls Gold in der Herren-Kategorie für sehbehinderte Athleten gewann. Die Aigner-Familie hat insgesamt neun Medaillen bei den Paralympischen Spielen 2022 gewonnen. Johannes Aigner, der die Goldmedaille mit einer Zeit von 1:16.08 gewann, brachte damit die Familientradition im Sport weiter voran.
Ein Rückblick auf die bisherigen Erfolge
Aigners beeindruckende Bilanz umfasst nicht nur Paralympische Spiele, sondern auch zahlreiche Erfolge bei Weltmeisterschaften, darunter Goldmedaillen in Riesenslalom und Slalom 2023. Zudem kann sie auf eine Vielzahl von Siegen im Weltcup zurückblicken.
Die Paralympischen Winterspiele 2026, die vom 6. bis 15. März stattfinden, zeigen eine Vielzahl von Talenten, und das österreichische Team ist fest entschlossen, ihre Erfolge weiter auszubauen. Mit bereits vier Gold- und einer Silbermedaille hat Veronika Aigner sich als herausragende Athletin etabliert und wird mit ihrem Team die Herausforderung in den verbleibenden Wettbewerben annehmen.