Gesundheitsgipfel: Pflegekräfte kämpfen für mehr Arzneikompetenz!

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Ärztekammer bremst Gesetzesänderung zur Medikamentenvergabe für Pflegekräfte. Gesundheitsministerin gefordert, um Verzögerungen zu klären.

Ärztekammer bremst Gesetzesänderung zur Medikamentenvergabe für Pflegekräfte. Gesundheitsministerin gefordert, um Verzögerungen zu klären.
Ärztekammer bremst Gesetzesänderung zur Medikamentenvergabe für Pflegekräfte. Gesundheitsministerin gefordert, um Verzögerungen zu klären.

Gesundheitsgipfel: Pflegekräfte kämpfen für mehr Arzneikompetenz!

Die Umsetzung einer Gesetzesänderung zur Erweiterung der Kompetenzen von diplomierten Pflegekräften in Österreich stockt. Die Ärztekammer wird als Hauptbremse bei dieser Entwicklung genannt, was von der Vizepräsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV), Inge Köberl-Hiebler, betont wird. In einem aktuellen Gespräch wünscht sie sich den Dialog mit Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ), um die Angelegenheit schnell zu klären. Ursprünglich sollte diese Gesetzesänderung bis zum 1. September 2025 durch eine neue Verordnung umgesetzt werden, nachdem sie unter dem vorherigen Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) vorangetrieben wurde, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Die Neuregelung sieht vor, dass diplomierte Pflegekräfte in der Lage sind, bestimmte rezeptfreie Medikamente eigenständig zu „verordnen“. Aktuell dürfen sie diese Medikamente nicht selbst besorgen oder weitergeben, was in der Praxis oft zu Schwierigkeiten führt, insbesondere in Alten- und Pflegeheimen, wo häufig kein ärztliches Personal anwesend ist. In solchen Fällen müssen die Hausärzte der Heimbewohner kontaktiert werden, um Rezepte auszustellen, was die Versorgung oft verzögert und kompliziert.

Kritik an Verzögerungen

Ähnlich wie Köberl-Hiebler äußert sich auch ÖGKV-Präsidentin Elisabeth Potzmann unverständlich über die anhaltenden Verzögerungen bei der Umsetzung der gesetzlich beschlossenen Kompetenzerweiterungen. Diese sollten vor allem den Pflegekräften und somit den Patientinnen und Patienten deutlich zugutekommen, indem weniger Wege für die Beschaffung von Medikationen notwendig wären. Es wird erwartet, dass eine Liste der Medikamente, die von den neuen Regelungen umfasst sind, seit September 2025 per Verordnung des Gesundheitsministeriums vorliegt, jedoch ist dies bislang unklar geblieben.

Die Entwicklung wird auch im Kontext des demografischen Wandels in Österreich gesehen. Die Bevölkerung wird älter, was zu einem steigenden Bedarf an spezialisierten Pflegekräften führt. Die GuKG-Novelle 2024 hat bereits wichtige Änderungen eingeführt, die mehr Eigenverantwortung für diplomierte Pflegekräfte mit sich bringen, einschließlich der Medikamentenverordnung und der pflegerischen Diagnostik, so Medicare.

Bedarf an spezialisierten Pflegekräften

Die Notwendigkeit für qualifizierte Fachkräfte wächst nicht nur in der Langzeitpflege, sondern auch in Bereichen wie Geriatrie, Onkologie und Intensivpflege. Pflegekräfte können sich an Fachhochschulen weiterbilden, wobei viele Spezialisierungen angeboten werden. Diese Weiterbildungen erfordern oft einen Aufnahmetest und sind in der Regel berufsbegleitend, was bedeutet, dass eine vorherige Absprache mit dem Arbeitgeber notwendig ist. Ein weiterer Aspekt sind die Kosten, die teilweise selbst getragen werden müssen, wobei öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen.

Zusammengefasst ist die Forderung nach einer raschen Umsetzung der Gesetzesänderung zur Medikamentengabe für Pflegekräfte dringender denn je, um den erhöhten Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden und die Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten. Die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen zeigen deutlich, dass es an der Zeit ist, die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte in Österreich zu verbessern.


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