Geplanter Anschlag auf Papst! Türkischer Staatsbürger in Haft

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Ermittlungen deuten auf Attentatspläne gegen Papst Franziskus hin; ein türkischer Verdächtiger wurde in Haft genommen.

Ermittlungen deuten auf Attentatspläne gegen Papst Franziskus hin; ein türkischer Verdächtiger wurde in Haft genommen.
Ermittlungen deuten auf Attentatspläne gegen Papst Franziskus hin; ein türkischer Verdächtiger wurde in Haft genommen.

Geplanter Anschlag auf Papst! Türkischer Staatsbürger in Haft

Aktuelle Ermittlungen deuten auf einen geplanten Anschlag einer türkischen Gruppe mit Verbindungen zum „IS-K“, dem Ableger des Islamischen Staates in Afghanistan und Pakistan, auf Papst Franziskus hin. Der Vorfall wird von verschiedenen Sicherheitsagenturen ernst genommen, nachdem am 6. Juli 2024 in Triest eine Pistole in einem herrenlosen Trolley im Bahnhof entdeckt wurde. Diese Waffe, eine CZ-Automatikpistole Modell 7B, Kaliber 9mm Luger, war mit einem Magazin und 14 Patronen ausgestattet. Laut dem Bericht von Kleine Zeitung gibt es Hinweise darauf, dass dieser Vorfall direkt mit einem Attentatsplan gegen den Papst verknüpft ist.

Ein türkischer Staatsbürger wurde durch Interpol in den Niederlanden festgenommen und befindet sich nach seiner Auslieferung zunächst in Mailand und nun in Triest in Isolationshaft. Die Ermittler vermuten, dass er mit dem im Bahnhof deponierten Koffer in Verbindung steht. Der Sicherheitsvorfall geschieht in einem kritischen Kontext, denn Papst Franziskus, der am 7. Juli 2024 an der Abschlussveranstaltung der 50. Sozialen Woche der Katholiken in Italien teilgenommen hat, ist seit April 2024 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Die gesundheitliche Situation des Papstes

In einem weiteren Aspekt steht Papst Franziskus auch nach seinem Krankenhausaufenthalt im Fokus. Er hat sich erstmals seit seiner Einlieferung am 14. Februar wegen einer komplizierten beidseitigen Lungenentzündung an die Gläubigen gewandt. In einer Audiobotschaft, die am Abend auf dem Petersplatz abgespielt wurde, bedankte er sich herzlich für die Gebete und segnete die Gläubigen. Diese Botschaft wurde in spanischer Sprache mit angeschlagener Stimme und schwerem Atem übermittelt, was das Publikum zu einem Applaus bewegte. Der Zustand des Papstes, der sich seit fast drei Wochen in einem römischen Krankenhaus befindet, wurde offiziell als stabil beschrieben, jedoch mit einer „verhaltenen Prognose“ durch das Ärzteteam, so berichtet ZDF.

In der Zeit seines Krankenhausaufenthalts wurden auf dem Petersplatz abends Rosenkranzgebete für den Papst von verschiedenen hochrangigen Kirchenvertretern geleitet, während Spekulationen über einen möglichen Rücktritt des Papstes laut wurden. Papst Franziskus hat sich in der Vergangenheit mehrfach schriftlich an die Gläubigen gewandt und sich für deren Anteilnahme bedankt. Diese Audiobotschaft ist die erste Gelegenheit, seine Stimme seit der medizinischen Behandlung zu hören.

Der interreligiöse Dialog und der Aufruf zur Einheit

Doch das Erbe von Papst Franziskus reicht weit über seine gesundheitlichen Herausforderungen hinaus. In seinen Reden hat er stets wiederholt, dass Frieden und Einheit unter den Religionen von größter Bedeutung sind. Er hat Gewalt im Namen des Glaubens verurteilt und zu einer Zusammenarbeit der verschiedenen Religionsgemeinschaften aufgerufen. Besonders eindrucksvoll zeigte er dies bei seiner Irakreise, wo er Vertreter unterschiedlicher Glaubensrichtungen versammelte. In Ur, einer antiken Stadt, die als Heimat Abrahams gilt, bestätigte er die Bedeutung interreligiösen Dialogs und stellte klar, dass Feindseligkeit und Extremismus nicht aus einer religiösen Seele stammen, so festgehalten in einem Bericht von Vatican News.

Mit seiner Botschaft der Geschwisterlichkeit und dem Aufruf, die Produktion von Waffen zu stoppen, hat Papst Franziskus ein starkes Zeichen für den Frieden gesetzt. Diese Werte und der stete Einsatz für Menschenrechte und die Grundbedürfnisse aller Menschen bleiben im Gedächtnis und unterstreichen seinen unablässigen Wunsch nach einem harmonischen Miteinander der Gläubigen.