Die Jungbauernschaft/Landjugend Osttirol hielt heute, am 16. Februar 2026, ihre Jahreshauptversammlung im Rahmen der Frühjahrskonferenz ab. Der Fokus der Veranstaltung lag auf den kommenden Monaten, insbesondere den Neuwahlen, die im August stattfinden werden. Hierbei beleuchteten die Mitglieder die Bedeutung von Gemeinschaft und den Austausch untereinander, um die lokale Landwirtschaft nachhaltig zu stärken. Dies wurde auch durch die geplante Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Osttirol unterstrichen, die darauf abzielt, den Mehrwert der heimischen Landwirtschaft sichtbar zu machen. Dolomitenstadt berichtet über diese gesellschaftliche Ausrichtung.
Ein weiteres gemeinsames Projekt wurde mit dem Abfallwirtschaftsverband Osttirol initiiert, das sich dem Thema Nachhaltigkeit und einem bewussten Umgang mit Ressourcen widmet. Diese Initiativen spiegeln den Trend wider, dass Gemeinschaftsprojekte und Kooperationen in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen, um effiziente und nachhaltige Lösungen zu fördern. Agrar-Unternehmer hebt hervor, wie Synergien in der Landwirtschaft zu höherer Effizienz und Kostensenkung führen können.
Erfolge und Hilfsbereitschaft
Ein weiteres Highlight der Versammlung war die Übergabe eines Schecks in Höhe von 3.000 Euro. Der Erlös des letztjährigen Projekts, das Buch „Altes Handwerk in Osttirol“, wurde dem Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend gespendet. Dieser Fonds dient dazu, Mitglieder in schwierigen Lebenssituationen solidarisch und unbürokratisch zu unterstützen. Die Übergabe fand im Beisein der Landesführung statt, die die bedeutende Rolle der Gemeinschaft in Krisenzeiten betonte.
Die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend feiert zudem ein besonderes Jubiläum: 75 Jahre erfolgreiche Arbeit. Ein Festakt, bei dem Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig sowie Landeshauptmann Anton Mattle und LHStv. Josef Geisler anwesend waren, würdigte die Errungenschaften und das Engagement der Organisation. Rund 1.200 junge Menschen aus allen Bezirken nahmen an der Neuwahl der Landesleitung in Innsbruck teil. Über 700 Delegierte wählten die neue Führung, die sich nun den Herausforderungen der Zukunft stellt.
Neue Landesleitung gewählt
In einem bemerkenswerten Wahlergebnis wurde Christoph Pirnbacher aus St. Ulrich am Pillersee neuer Landesobmann mit 98% der Stimmen. Jacqueline Traxl aus Zams übernahm das Amt der Landesleiterin mit 94% Zustimmung. Zudem wurden Barbara Preßlaber und Jörg Wild als erste Stellvertreterin und erster Landesobmann-Stv. gewählt. Die neue Landesleitung setzt auf innovative Projekte und Kooperationen, um den Mitgliedern bestmöglich zu helfen und die Organisation weiterzuentwickeln.
Die Projektprämierung während des Festaktes bestätigte den Fokus auf nachhaltige Ideen. Die Jugendorganisation Fieberbrunn gewann mit ihrem Projekt „75 Stunden voller Mehrwert“ für die Einführung nachhaltiger Müllkübel in ihrer Gemeinde. Solche Initiativen verdeutlichen nicht nur den Gemeinschaftssinn, sondern auch den Willen, aktiv zur Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der Region beizutragen.
Insgesamt zeigt sich die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend als größte Jugendorganisation im Land, die mehr als 18.000 Mitglieder zählt. Die kollektiven Anstrengungen und Projekte sind ein Beweis für den starken Zusammenhalt und die Innovationskraft der Mitglieder. Osttiroler Bote hebt hervor, dass diese Gemeinschaft der Schlüssel zu einer nachhaltigen und erfolgreichen Zukunft ist.