Österreich

Gefährliche Hyalomma-Zecke breitet sich in Europa aus

Die gefährliche Hyalomma-Zecke in Europa: Ausbreitung und Infektionsrisiken

In Europa breitet sich das gefährliche Krim-Kongo-Fieber aus, nachdem ein Mann in Spanien von einer Hyalomma-Zecke gebissen wurde. Diese exotische Riesenzecke wurde bisher hauptsächlich in Südosteuropa, dem Nahen Osten, sowie in afrikanischen und asiatischen Ländern beobachtet. Das Auftreten des Krim-Kongo-Fiebers zeigt sich etwa drei bis sieben Tage nach dem Zeckenstich und äußert sich durch Symptome wie hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Erbrechen und Durchfall.

Experten warnen vor einer Zunahme der Verbreitung der Hyalomma-Zecke in Europa aufgrund des Klimawandels. Die Zecke, die normalerweise tropische Bedingungen bevorzugt, hat begonnen, sich auch in gemäßigteren Regionen anzusiedeln. Dadurch steigt die Gefahr nicht nur des Krim-Kongo-Fiebers, sondern auch anderer Krankheiten wie des Fleckfiebers.

Der Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde warnt vor potenziellen Gesundheitsrisiken durch die Ausbreitung dieser exotischen Zecke. Zusätzlich zu den Gesundheitsgefahren weisen Experten darauf hin, dass Riesenzecken bei Monatstemperaturen von 10,5 Grad aktiv werden und selbst bei extrem niedrigen Temperaturen überleben können. Die Zecke kann Opfer anhand von Vibrationen, Kohlendioxid und Körperwärme erkennen und über lange Strecken verfolgen.

Obwohl vereinzelt Bunyaviren, die für die Verbreitung des Krim-Kongo-Fiebers verantwortlich sind, in Spanien und Frankreich nachgewiesen wurden, ist die Ansteckungsgefahr in Österreich derzeit noch relativ gering. Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht angesichts der zunehmenden Verbreitung dieser exotischen Zecke in Europa.

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