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Frühlingserwachen in Österreich: Warm, doch Kälte naht!

Ein plötzlicher Temperaturwechsel steht bevor, während Österreich und Deutschland eine Phase frühlingshaften Wetters erleben. Am Freitag, den 2. April 2025, wurden Temperaturen von bis zu 20 Grad Celsius im Montafon (Vorarlberg) und im Inntal (Tirol) gemessen. Mit einem Hoch, das die Regionen mit milden Temperaturen versorgt hat, ist für den kommenden Samstag im Süden Österreichs sogar ein Anstieg auf bis zu 22 Grad möglich, wie 5min.at berichtet.

Doch dieser freundliche Frühlingseinbruch wird von einem markanten Kälteeinbruch gefolgt. Ein Kaltluftvorstoß aus Nordeuropa wird bringe kalte Winde und Graupel mit sich und könnte die angenehmen Temperaturen schnell in frostige Werte verwandeln. Für den Freitag ist ein Wechsel von Sonne und Wolken prognostiziert, während die Wetterlage am Samstag mit dichten Wolken und Schauern aus Nordosten deutlich ungemütlicher wird.

Temperatursturz in Deutschland

Ähnliche Entwicklungen sind auch in Deutschland zu beobachten. Dort wurden Ende Februar 2025 in Städten wie Metzingen und Bochum bereits hohe Temperaturen von bis zu 18,9 Grad gemessen, die für diese Jahreszeit eher untypisch sind, so fr.de. Doch auch hier mahnte Diplom-Meteorologe Dominik Jung, dass die milde Witterung nicht von Dauer sein wird. Ab Mittwoch ist ein markanter Temperatursturz zu erwarten, der zu nächtlichem Frost und möglichen Schneeschauern selbst in tieferen Lagen führen könnte.

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Die Wettervorhersagen für das kommende Wochenende melden zudem stürmische Entwicklungen, unter anderem zu nächtlichem Frost an Fastnacht, mit der Möglichkeit von Wintergewitter und Regen. Für den Rosenmontag ist ebenfalls eine stürmische Wetterlage mit Graupelschauern prognostiziert.

Klimawandel und Extremwetter

Die sich häufenden Extremwetterereignisse wie die aktuellen Temperaturstürze und Wetterumschwünge sind nicht nur ein saisonales Phänomen, sondern auch ein Hinweis auf die Auswirkungen des Klimawandels. Laut einem Bericht des Weltklimarats (IPCC) stieg die Oberflächentemperatur der Erde zuletzt so schnell wie nie zuvor in den letzten 2000 Jahren. Die Zunahme von Extremwetterereignissen ist eng mit der menschlichen Einwirkung auf das Klima verbunden, wie wwf.de ausführt.

Steigende Treibhausgaskonzentrationen und der globale Temperaturanstieg führen nicht nur zu Hitzewellen, sondern auch dazu, dass häufigere und intensivere Wetterereignisse zu erwarten sind. Diese Trends sollen über die nächsten Jahre anhalten, was die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius unterstreicht.

Das Bewusstsein um den Klimawandel sowie die damit verbundenen Herausforderungen gerät zunehmend ins öffentliche Licht, wobei sowohl die Politik als auch die Bevölkerung gefordert sind, aktiv zu handeln, um zukünftige Klimakrisen zu vermeiden.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Klimawandel
In welchen Regionen?
Österreich, Deutschland
Genauer Ort bekannt?
Montafon, Österreich
Ursache
menschliche Einflüsse
Beste Referenz
5min.at
Weitere Quellen
fr.de

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