Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leibnitz blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit 224 Einsätzen und insgesamt 2.638 daraus resultierenden Einsatzstunden leisteten die Mitglieder einen bedeutenden Beitrag zum Katastrophenschutz in der Region. Dazu kamen 371 Tätigkeiten im Bereich Verwaltung und Instandhaltung sowie 163 Übungen, die alle dazu beitrugen, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auf einem hohen Niveau zu halten. Die Gesamtstundenanzahl ohne Berücksichtigung der Jugendarbeit summierte sich auf 17.236, was die kostbare Zeit und das Engagement der ehrenamtlichen Helfer verdeutlicht.

Ein besonderes Highlight des Jahres war die Unterstützung durch Gerhard Pfeifer, Geschäftsführer der Pfeifer Bekleidung GesmbH, der der Feuerwehr neue Einsatzuniformen kostenlos zur Verfügung stellte. Zudem wurden drei neue Wärmebildkameras für die Löschfahrzeuge angeschafft, was die technische Ausrüstung der Feuerwehr erheblich verbesserte.

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Ereignisse und Gemeinschaftsaktivitäten

Im Rahmen ihrer Aktivitäten nahm die Feuerwehr an verschiedenen Wettbewerben teil, darunter die Sanitätsleistungsprüfung und das Feuerwehrleistungsabzeichen. Der Tag der Feuerwehren, der am 3. Mai in Leibnitz stattfand, und das Stadtfest Anfang Juli stellten weitere Höhepunkte des Jahres dar. Das Jahr klang mit einem Jahresabschluss aus, während dessen das Friedenslicht übergeben wurde und eine Sammlung für eine bedürftige Familie stattfand.

Mehrere Mitglieder wurden während der Wehrversammlung angelobt, befördert und in neue Funktionen bestellt, was auf eine positive Entwicklung innerhalb der Organisation hinweist. Der Ausblick auf 2026 zeigt einen weiteren Tag der Feuerwehren am 9. Mai sowie das 25-jährige Jubiläum des Stadtfestes am 11. Juli. Ehrengäste aus Feuerwehr, Politik und der Partnerfeuerwehr PGD Maribor-Mesto richteten während der Wehrversammlung Grußworte an die Anwesenden.

Nahrung der Zukunft – Nachwuchsarbeit

Mit über 20.000 Feuerwehren in Deutschland, von denen rund 96 Prozent ehrenamtlich besetzt sind, zeigt sich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für den Katastrophenschutz ist. Über 110.000 ehrenamtliche Jugendleiter und Betreuer engagieren sich in der Freiwilligen Feuerwehr, um Kinder und Jugendliche in Feuerwehrtechnik, Menschenrettung und Brandbekämpfung auszubilden. Der demografische Wandel und veränderte Lebensverhältnisse stellen jedoch eine Herausforderung dar, die die Freiwilligen Feuerwehren ansprechen müssen. Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat kürzlich eine Übersicht ihrer Positionen veröffentlicht, um die Zukunft der Jugendfeuerwehren nachhaltig zu sichern berichtete Feuerwehrverband.

Die Notwendigkeit, das Engagement von Jugendlichen zu fördern, wird als entscheidend erachtet, um zukünftige Generationen für die Freiwillige Feuerwehr zu gewinnen. Ehrenamtliches Engagement ist nicht nur wichtig, sondern auch einer der Grundpfeiler für das deutsche Hilfeleistungssystem, auch wenn demografische Herausforderungen die Situation komplizieren. Laut einer Studie von Prof. Dr. Doris Rosenkranz von der TH Nürnberg ist die Bereitschaft zu kurzzeitigen Projekten gestiegen, während langfristige Bindungen abnehmen. Dies zeigt die Notwendigkeit, neue Zielgruppen für die Freiwillige Feuerwehr zu gewinnen und die strategische Gestaltung des Engagements zu überdenken berichtete Behörden Spiegel.