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Am 28. März 2026 fand in Feldkirchen ein ganz besonderes Ereignis statt: Die Dorfgemeinschaft St. Martin „Aktiv“ organisierte unter der Leitung von Obmann Hermann Miklautz das traditionelle Binden der Palmbuschen. Dieses Brauchtum zieht nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch zahlreiche Marktbesucher an, die ein Stück gelebte Tradition erwerben möchten. Die kunstvoll und mit Liebe zum Detail gefertigten Palmbuschen wurden am Wochenmarkt zum Verkauf angeboten und erfreuten sich großer Beliebtheit.

Unter den zahlreichen Besuchern fanden sich auch bemerkenswerte Vertreter der Gemeinde ein, darunter Bürgermeister Martin Treffner, Stadtärtin Andrea Pecile, Stadtrat Herwig Engl und Gemeinderat Andreas Fugger. Die Veranstaltung ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Feldkirchen und verkörpert das gelebte Brauchtum und die Gemeinschaftssinn der Region. Wie Klick Kärnten berichtet, haben sich die Besucher begeistert auf die Suche nach handgebundenen Exemplaren gemacht.

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Tradition und Brauchtum

Traditionell werden die Palmbuschen, bestehend aus sieben immergrünen Zweigen, am Palmsonntag zur Weihe getragen. Am Palmsamstag binden die Mitglieder der Dorfgemeinschaft St. Martin diese kunstvollen Sträuße direkt auf dem Wochenmarkt in Feldkirchen. Seit 2007 sorgt die Dorfgemeinschaft dafür, dass niemand am Palmwochenende ohne Palmbuschen ist. Dabei bringen die Mitglieder ihr handwerkliches Geschick ein und zeigen den Besuchern, wie sie die schönen Sträuße selbst binden können. Wie Mein Bezirk dokumentiert, ist das Erlernen der Technik des geflochtenen Griffs aus dem Lavanttal ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.

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Die Materialien für die Palmbuschen sind sorgfältig ausgewählt und umfassen Salweide, Buchsbaum, Wacholder und Goldweide, um einen stabilen Griff zu schaffen. Besucher haben zudem die Möglichkeit, gegen eine Spende bereits gebundene Palmbuschen mitzunehmen. Das Binden dieser Sträuße hat eine tiefere Bedeutung und ist eng mit Volksglauben und Bräuchen verbunden.

Spirituelle Bedeutung

Der Palmbuschen ist nicht nur ein Brauch, sondern auch ein symbolisches Zeichen für Schutz und Segen. Er geht auf einen alten christlichen Brauch zurück, der den Palmzweig, den die Gläubigen beim Einzug Jesu in Jerusalem schwenkten, thematisiert. Wie ausführlich auf Brauchtum erläutert wird, steht der Palmbuschen für Schutz vor Unheil und eine gute Ernte. Man gibt den gesegneten Palmzweig auf den Acker oder verfüttert ihn an das Vieh, um Segen für das kommende Jahr zu erhalten.

Am Palmsonntag selbst werden die Palmbuschen geweiht und im Anschluss dreimal ums Haus getragen, um Schutz vor Blitz, Feuer, Krankheit und Unglück zu bitten. Die Bräuche rund um die Palmbuschen sind somit tief in der regionalen Kultur und Tradition verwurzelt und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Die Dorfgemeinschaft St. Martin trägt mit ihrem Engagement maßgeblich dazu bei, dass diese Tradition lebendig bleibt. Die Begeisterung der Marktbesucher und das geschickte Handwerk der Mitglieder zeigen, dass das Binden der Palmbuschen nicht nur ein einfacher Brauch, sondern ein tiefgehendes kulturelles Erbe ist.