Der Landestheater-Vorplatz in Innsbruck war heute ein Ort der Jubel und Feierlichkeiten, als die „Lotterien Medaillenfeier“ des Olympic Team Austria und des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) stattfand. Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina 2026 wurden die herausragenden Leistungen der österreichischen Wintersportler gewürdigt, die insgesamt 18 Medaillen errungen haben – darunter 5 Gold, 8 Silber und 5 Bronze. Kleine Zeitung berichtet, dass der Vorplatz bei der Veranstaltung gut gefüllt war.

Durch den Abend führten die ORF-Moderatoren Lukas Schweighofer und Karina Toth, die das Publikum mit viel Energie durch das Programm lotsten. Höhepunkt des Abends war der Auftritt des 19-jährigen Künstlers Cosmó, der mit seiner Elektro-Tanznummer „Tanzschein“ die Zuschauer begeisterte. Der junge Musiker steht zudem in den Startlöchern, um Österreich beim Eurovision Song Contest in Wien zu vertreten.

Medaillen und Ehrungen

Im Rahmen der Feier erhielten die Medaillengewinner von den Organisatoren Philharmoniker-Goldmünzen im Wert von 20.000 Euro für Gold, 17.000 Euro für Silber und 14.000 Euro für Bronze. Zusätzlich bekamen alle Medaillengewinner „First Class-Tickets“ für den Formel 1-Grand-Prix in Spielberg, der vom 26. bis 28. Juni stattfinden wird. Unter den Ausgezeichneten waren die Skistars Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die Silber in der Teamkombi gewonnen haben, sowie Fabio Gstrein, der Bronze im Slalom errang. Feller zeigte sich dankbar und kündigte einen „Pärchenausflug“ mit Kriechmayr nach Spielberg an.

Der freudige Freeski/Big Air-Bronzemedaillengewinner Matej Svancer setzte ein persönliches Zeichen, als er seine Feier-Nacht beschrieb und seine Freude über die Auszeichnung zum Ausdruck brachte. Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl ließ durchblicken, dass seine Karriereentscheidung „noch in den Sternen“ steht, und er äußerte, dass er sich dem Radfahren widmen möchte. Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock wird ihre Karriere fortsetzen, während Kombinierer Johannes Lamparter ebenfalls große Anerkennung erfuhr.

Gemeinsamer Stolz und zukünftige Perspektiven

Im Rahmen der Feier trugen sich die Athleten in das Goldene Buch der Stadt Innsbruck ein, was den Stolz der Region auf ihre Olympioniken reflektiert. Vizekanzler und Sportminister Babler erwähnte, dass Tirol die Möglichkeit in Betracht zieht, sich um die Olympischen Winterspiele 2046 zu bewerben. Landeshauptmann Anton Mattle betonte den potenziellen Mehrwert für Tirol und die Notwendigkeit, die Bevölkerung in diesen Entscheidungsprozess einzubeziehen. Bürgermeister Johannes Anzengruber erklärte, dass Innsbruck an einem möglichen Bewerbungsprozess teilnehmen würde, sollte Österreich sich dazu entscheiden.

Zusammenfassend zeigt die großartige Medaillenbilanz, die während dieser Olympischen Winterspiele erzielt wurde, den hohen Leistungsstandard des österreichischen Wintersports. Der tägliche Einsatz und das Engagement der Athleten, unterstützt durch eine hervorragende Infrastruktur in Innsbruck und Tirol, tragen zum Erfolg bei. meinbezirk.at hebt besonders hervor, dass das Land Tirol im Vorjahr 13,5 Millionen Euro in den Sportbereich investiert hat, um zukünftige Erfolge zu sichern. Die Geschichte der Olympischen Winterspiele selbst reicht bis ins Jahr 1924 zurück und hat sich seither als bedeutendes Ereignis in der Welt des Sports etabliert. Wikipedia erläutert, dass die Winterspiele seit 1994 im zweijährigen Wechsel mit den Sommerspielen stattfinden und eine bedeutende Plattform für Athleten bieten.