Heute, am 24. Jänner 2026, wurde in Hermagor die Faschingssitzung 2026 eröffnet, die mit einem abwechslungsreichen Programm voll von humorvollen Sketchen und musikalischen Highlights die Gäste begeisterte. Organisiert unter der Leitung von Stefan Schabus, Gerhard Wernitznigg, Mira Bachmann und Christine Fischer, erlebte der Stadtsaal eine volle Auslastung an diesem Abend. Die Veranstaltung wurde auch von früheren Präsidenten, Christian Potocnik und Franz Wiedenig, unterstützt und verlief in festlicher Stimmung.
Die Akteure brachten aktuelle Themen auf die Bühne, wie beispielsweise eine humorvolle Kritik an Stadt-Persönlichkeiten durch die Stadttratschen Heli Potocnik-Likar und Franka Postema. Auch der Sketch „Hermagor Heute“, der den zuletzt stattgefundenen Felssturz am Plöckentunnel sowie eine Flüchtlingswelle thematisierte, sorgte für Lacher und Nachdenklichkeit unter den Zuschauern. Heli Lasser brillierte in einer Doppelrolle, während Kurt Wiegele und Tina Pugelj das Thema Ruhe-Zonen in Hermagor humorvoll aufgriffen.
Ein vielfältiges Programm
Ein weiteres Highlight des Abends war die Verleihung des Internationalen Friedensnobelpreises an die beiden scheidenden Präsidenten Karl Tillian und Siegi Ronacher. Im Rahmen der Sitzung wurde auch über den Umbau der Essl-Fabrik informiert, die als „Luca`s PANsion zum Heiligen Leopold“ wieder eröffnet werden wird. Die geschickte Blendschärfe zwischen unterhaltsamen und gesellschaftlich relevanten Themen setzte sich in Sketchen wie „All inclusive-Urlaub“ mit Bernd Philippitsch und Sabrina Zoller fort.
Die Faschingssitzungen in Hermagor, die von der lebendigen Faschingskultur und traditioneller Veranstaltung geprägt sind, bieten nicht nur einen humoristischen Rückblick auf die lokale und nationale Gesellschaft, sondern fördern auch die Gemeinschaft. Die Sitzungen ziehen Jung und Alt an und bringen zahlreiche Gäste aus Hermagor und Umgebung zusammen. Auch die musikalischen Einlagen von „Crazy Show“, der Volkstanzgruppe, der Valeina-Showdance und dem Duo „Lei Her“ trugen zur festlichen Atmosphäre bei.
Terminvorschau und Kultureller Kontext
Die Faschingssitzungen in Hermagor finden an mehreren Terminen statt: am 30. und 31. Jänner sowie am 6. und 7. Februar, jeweils ab 20:00 Uhr. Das Programm dieser Veranstaltungen ist umfangreich und umfasst kabarettistische Einlagen, politische Bühnenstücke und musikalische Darbietungen. Dieses Jahr steht der Fasching in Hermagor im Zeichen eines weichen Übergangs mit neuer Vereinsführung und dem Ziel, Tradition und Innovation in der Faschingskultur zu vereinen.
Der Fasching hat in Österreich eine lange Tradition, die bis zu den alten Ägyptern und Römern zurückverfolgt werden kann. Unter der Bezeichnung „Faschingskrapfen“ sind die beliebten süßen Speisen ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten, die zum großen Teil den Vorrat an Lebensmitteln vor der Fastenzeit aufbrauchten. In den verschiedenen Bundesländern ist der Fasching einzigartig geprägt durch lokale Bräuche und Veranstaltungen, vom „Wampelerreiten“ in Tirol bis hin zu den großen Umzügen in Salzburg und den fast festlichen Feiern in Kärnten. In Hermagor wird die Faschingssitzung zu einem bedeutsamen gesellschaftlichen Ereignis, das die Gemeinsinnlichkeit der Region fördert.
Dank an alle Mitwirkenden, einschließlich der Maske, Betreuung und des Bühnenbildners Ernst Wieser, sowie den Sponsoren, die diese Veranstaltung ermöglichten. Die Bewirtung übernahm das Restaurant „Mari e Monti“ zusammen mit dem FC „EP Schuller“. Schunkeln zum Hermagorer Faschingslied wurde von zahlreichen Ehrengästen begleitet und sorgt für eine fröhliche Stimmung während dieser närrischen Zeit.