Am Dienstag, dem 6. Jänner 2026, ereignete sich kurz nach 14 Uhr ein dramatischer Brand in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Ullmannstrasse in St. Gallen. Anwohner berichteten von schwarzem Rauch, der aus der Garage aufstieg, was sofortige Maßnahmen der Einsatzkräfte nach sich zog. Rund 25 Personen mussten aus dem Gebäude evakuiert werden und fanden in einer nahgelegenen Turnhalle vorübergehend Unterkunft. Die Löscharbeiten gestalteten sich herausfordernd, da die Rauch- und Hitzeentwicklung erheblich war. Laut IMTicker war zudem ein lauter Knall zu hören, der vermutlich durch eine explodierte Gasflasche verursacht wurde.
Um 15 Uhr gelang es der Feuerwehr, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Bewohner durften am Nachmittag, gegen 16 Uhr, in ihre Wohnungen zurückkehren. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet, was als großer Erfolg der schnellen Evakuierung angesehen wird. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Franken geschätzt, wobei die genauen Umstände der Brandursache noch unklar sind und derzeit vom Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St. Gallen untersucht werden.
Schwere Herausforderungen für die Einsatzkräfte
Der Einsatz war geprägt von besonderen Herausforderungen, nicht nur aufgrund der massiven Rauchentwicklung, sondern auch wegen der Explosionsgefahr in der Tiefgarage, wo brennende Fahrzeuge standen. Insgesamt waren über 70 Rettungskräfte im Einsatz, darunter die Berufs- und Milizfeuerwehr St. Gallen sowie die Stadt- und Kantonspolizei. Diese Kräfte setzten alles daran, die Gefahr schnell zu beseitigen und das Feuer einzudämmen.
In der Tat weist die Situation in St. Gallen auf ein allgemeines Problem hin, das durch die vfdb-Brandschadenstatistik unterstützt wird: Brennende Fahrzeuge und die damit verbundenen Explosionsrisiken stellen eine erhebliche Gefahr dar, die nicht nur Feuerwehr und Rettungskräfte, sondern auch die Anwohner gefährdet. Der Brand in St. Gallen ist nicht der erste Vorfall dieser Art, und Statistiken zeigen, dass Küchenbrände und brennende Fahrzeuge in Wohngebäuden häufige Ursachen für große Brände sind.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden fortgesetzt, während die Bewohner der betroffenen Wohnungseigentümer hoffen, dass die Ergebnisse schnell vorliegen. Angesichts der ernsten Lage und der potenziellen Risiken, die mit ähnlichen Vorfällen verbunden sind, ist es unerlässlich, dass die Bevölkerung über sichere Verhalten während solcher Notfälle informiert wird.