Österreich

Europawahl: Pessimismus dominiert – FPÖ auf Erfolgskurs?

Europawahl im Schatten der Skepsis: FPÖ auf dem Vormarsch

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage deuten auf eine große Skepsis hinsichtlich der Zukunft der Europäischen Union hin. Laut der Umfrage glauben 63 Prozent der Befragten, dass sich die EU in die falsche Richtung entwickelt. Diese pessimistische Stimmung könnte auch Auswirkungen auf die bevorstehende Europawahl haben.

Vor 30 Jahren, kurz vor der Volksabstimmung über den EU-Beitritt in Österreich, stand der Begriff "Demokratie" mit Europa in Verbindung. Heute ist der Euro die häufigste Assoziation, gefolgt von der Europäischen Union, offenen Grenzen und Demokratie. Neue Themen, die in die Umfrage aufgenommen wurden, sind Zuwanderung, die Rivalität mit Russland, China und den USA.

Der Gründer des Market-Instituts, Werner Beutelmeyer, erinnert sich an die verschiedenen Wahrnehmungen von Europa damals und heute. Früher wurden Europa mit Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit und Überproduktion verbunden. Heute sehen viele die Entwicklung Europas kritisch und verbinden den Begriff weniger mit Zukunft oder positiven Entwicklungen.

Eine eindrucksvolle Mehrheit von 63 Prozent der Befragten glaubt, dass sich die EU in die falsche Richtung entwickelt. Dieser Trend scheint seit langem stabil zu sein. Jüngere und optimistische Befragte haben ein positiveres Bild von der EU, während FPÖ-Wähler und Pessimisten oft die negative Entwicklung der EU betonen.

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In Bezug auf die Europawahl am 9. Juni zeigt die Umfrage eine hohe Unsicherheit bei den Wählern. Die FPÖ scheint in Bezug auf Mobilisierung bereits einen Vorteil zu haben. Hochrechnungen zeigen, dass die FPÖ bei der Europawahl mit 27 Prozent an erster Stelle stehen könnte, gefolgt von SPÖ, ÖVP, Neos und Grünen. Die Bedeutung des Begriffs "christliches Abendland" hat im Laufe der Zeit stark an Relevanz verloren und findet bei jüngeren Wählern weniger Zustimmung.

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