Die österreichische Luftstreitkräfte setzen die Eurofighter zur aktiven Überwachung des Luftraums erneut vom Flughafen Klagenfurt aus ein. Diese Maßnahme ist für zwei Zeiträume angesetzt: vom 30. Jänner bis zum 2. Februar 2026 sowie vom 12. Februar bis zum 16. Februar 2026. An den vorgesehenen Tagen werden jeweils drei Eurofighter am Flughafen Klagenfurt bis zur Mittagszeit landen, um die nationale Luftraumüberwachung sicherzustellen. Die Eurofighter werden ausschließlich für Priorität-Alpha-Einsätze eingesetzt, die notwendig werden, wenn Flugzeuge im österreichischen Luftraum nicht erreicht werden können oder wenn Militärflugzeuge anderer Staaten ohne Überfluggenehmigung unterwegs sind. Ausbildungs- oder Übungsflüge finden in diesem Zeitraum nicht statt, um die Effizienz der Luftraumüberwachung sicherzustellen, berichtet klick-kaernten.at.

Die regelmäßige Überwachung des Luftraums durch die Eurofighter ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts der österreichischen Luftstreitkräfte. Am 31. Dezember 2025 wurden bereits drei Eurofighter von ihrem Standort am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg nach Klagenfurt verlegt, um die Luftraumüberwachung bis zum 6. Jänner 2026 sicherzustellen. Nach diesem Zeitraum erfolgte die Rückverlegung der Maschinen zurück nach Zeltweg am 7. Jänner 2026. Diese Rotationen dienen nicht nur der Aufrechterhaltung der Luftraumsicherung, sondern auch zur Entlastung der Personalsituation am Fliegerhorst Hinterstoisser, wie militaeraktuell.at erklärt.

Ein funktionierendes Sicherheitssystem

Die Eurofighter spielen eine entscheidende Rolle im Rahmen der nationalen Verteidigungsstrategien. Insbesondere bei Priorität-Alpha-Einsätzen, die Situationen umfassen wie Funkprobleme, unbefugte Überflüge oder Verletzungen der Lufthoheit, stehen die Eurofighter bereit, um angemessen zu reagieren. Diese Einsätze gewährleisten, dass der österreichische Luftraum jederzeit geschützt ist. Historisch gesehen haben Verlegungen der Eurofighter nach Klagenfurt oder Linz-Hörsching bereits in der Vergangenheit stattgefunden, um eine dezentrale Luftraumüberwachung zu ermöglichen.

Mit der nun angesetzten Luftraumüberwachung unterstreicht die österreichische Luftstreitkräfte ihre Bereitschaft, die nationale Sicherheit zu garantieren und flexibel auf eventuelle Bedrohungen zu reagieren. Die Rückverlegungen am 2. Februar und 16. Februar 2026 sollen sicherstellen, dass die Operationen sowohl effektiv als auch ressourcenschonend sind, ohne die Einsatzbereitschaft am Fliegerhorst Hinterstoisser zu gefährden.