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Die finanzielle Situation der Polizei in Österreich steht unter Druck, nachdem das ÖVP-geführte Innenministerium umfangreiche Einsparungen bei den Landespolizeidirektionen angeordnet hat. NAbg. Werner Herbert von der FPÖ warnt, dass eine Reduzierung der Überstunden um bis zu 30% eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen könnte. „Die Aufrechterhaltung der Mindesteinsatzstärke wird ohne diese Überstunden kaum möglich sein, sodass viele Polizeidienststellen schließen müssen“, erklärte er und bezeichnete die Einsparungen als „einen Anschlag auf die Sicherheitsinfrastruktur“ des Landes. Diese drastischen Maßnahmen könnten zu einer verheerenden Personalsituation bei der Polizei führen und den Schutz der Bevölkerung in Gefahr bringen, so Herbert weiter. Auch NAbg. Reinhold Maier, stellvertretender FPÖ-Sicherheitssprecher, hebt hervor, dass die Einschränkungen massive Auswirkungen auf das tägliche Dienstleben der Polizisten haben werden. Renovierungen und lebenswichtige Ausstattungen könnten auf Eis gelegt werden, was sich negativ auf die Motivation der Beamten auswirken könnte, berichtete er, wie auch die APA-OTS festhielt.
Bei der Polizeiinspektion Vilshofen in Bayern fand kürzlich der offizielle Ruhestand von Polizeihauptkommissar Wolfgang Meier statt, der über 37 Jahre im Dienst war. Meier, der seit Februar 2013 die Leitung innehatte, wurde für seine menschliche Art sowie seine umfassende Erfahrung gewürdigt. Sein Nachfolger, Polizeihauptkommissar Wolfgang Maierhofer, wurde feierlich in sein neues Amt eingeführt. Maierhofer bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Polizeidienststellen mit, einschließlich seiner letzten Tätigkeiten im Einsatzmanagement und bei der Sicherheitswacht. Er äußerte sich erfreut über die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit seinem motivierten Team, so das PNP Bericht.
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