Ein gefährlicher Vorfall ereignete sich am 16. Februar 2026, als ein 16-Jähriger von der Queensboro Bridge in New York stürzte. Der Jugendliche fiel etwa 15 Meter in die Tiefe, nachdem er zusammen mit Freunden eine riskante Social-Media-Challenge dokumentieren wollte. Die Feuerwehrleute fanden am Unfallort einen Schuh sowie Blutspuren, die auf einen dramatischen Sturz hindeuteten. Der Teenager war zuvor in einen engen Versorgungsschacht gefallen und wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr, als der Junge versuchte, einen riskanten Stunt auf TikTok zu filmen. Er verlor den Halt und blieb in einem Schacht auf der unteren Ebene der Brücke stecken, was mehrere Stunden dauerte, bevor Retter eingreifen konnten. Die Rettungsaktion, die als komplex und langwierig beschrieben wurde, erforderte spezielle Höhenrettungsausrüstung, um den verletzten Jugendlichen zu retten. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Weill Cornell Medical Center gebracht, ist jedoch mittlerweile in stabilem, aber kritischem Zustand.
Risiken von Social-Media-Challenges
Dieser Vorfall ist nicht isoliert, sondern Teil einer gefährlichen Serie von Social-Media-Herausforderungen, die gefährliches Verhalten unter Jugendlichen fördern. US-Behörden warnen vor sogenannten „High-Risk“-Challenges, die oft das Betreten gesperrter Bereiche beinhalten. Solche Herausforderungen haben in der Vergangenheit bereits zu schweren Verletzungen oder sogar Todesfällen geführt. Ein Beispiel hierfür ist die „Subway Surfing“ Challenge, bei der mehrere Jugendliche verletzt wurden, sowie die tödliche Verletzung eines 15-Jährigen, der auf einem Zug der Staten Island Railway fuhr.
Wissenschaftliche Studien belegen einen alarmierenden Anstieg der Social-Media-Nutzung unter Jugendlichen. Über 80% der Jugendlichen in Deutschland nutzen täglich soziale Medien, durchschnittlich 3,5 Stunden. Diese intensive Nutzung wird mit psychischen Problemen wie Depressionen und Angstzuständen in Verbindung gebracht. Experten fordern daher strengere Altersgrenzen für Social Media, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen.
Politische Initiativen und Verantwortlichkeiten
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat bereits mehr Jugendschutz und eine Regulierung sozialer Medien angemahnt. Ein Vorschlag beinhaltet, dass Kinder unter 13 Jahren keine Social-Media-Accounts erstellen dürfen, während die Nutzung ab 13 Jahren unter elterlicher Aufsicht erlaubt sein sollte. Politische Maßnahmen zur Regulierung sozialer Medien sind notwendig, um Kinder vor Gewalt und Cybermobbing zu schützen und um zu verhindern, dass ähnliche Vorfälle wie der Sturz des 16-Jährigen sich wiederholen.
Die Entwicklung geeigneter Schutzmaßnahmen bleibt ein zentrales Anliegen. Der schwerwiegende Sturz des Jungen an der Queensboro Bridge erinnert eindringlich daran, wie gefährlich die Jagd nach Aufmerksamkeit auf Social Media sein kann und welche Konsequenzen unbedachte Entscheidungen haben können.