Am 1. Februar 2026 fanden die Skisprung-Wettbewerbe von der Großschanze in Willingen statt, die für die österreichischen Athleten unter einem ungünstigen Stern standen. Domen Prevc aus Slowenien konnte mit einer beeindruckenden Leistung beide Bewerbe für sich entscheiden und weist nun einen Vorsprung von 31,7 Punkten auf den Japaner Ren Nikaido auf. Dies stellt Prevcs elften Saisonsieg dar. Der deutsche Lokalmatador Philipp Raimund sicherte sich den dritten Platz.
Die österreichischen Skispringer, die an diesem bedeutenden Wettbewerb teilnahmen, hatten hingegen eine enttäuschende Olympia-Generalprobe. Daniel Tschofenig war mit dem zwölften Platz der beste Springer des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), äußerte jedoch seine Unzufriedenheit über die eigene Leistung. Maximilian Ortner, Jonas Schuster und Manuel Fettner landeten auf den Rängen 14, 15 und 17, während Stefan Kraft lediglich den 29. Platz erreichte. Die Abwesenheit der Athleten Jan Hörl und Stephan Embacher war ebenfalls ein Faktor für die schwächere Gesamtbilanz des ÖSV.
Olympische Vorbereitungen
Dieser Wettbewerb in Willingen stellt eine wichtige Vorbereitung auf die Olympischen Spiele dar, die am 9. Februar in Predazzo auf der Normalschanze beginnen. Die Leistung der österreichischen Adler beschränkt sich in dieser Saison jedoch auf wenige Erfolge. Zudem wurden die kombinierten Ergebnisse von Tschofenig, Fettner, Schuster und Ortner in Willingen nicht ausreichend gewürdigt, da sie nicht für die bevorstehenden Winterspiele nominiert wurden.
Bei den Damen konnte Eirin Maria Kvandal aus Norwegen ein herausragendes Ergebnis erzielen und gewann beide Wettbewerbe mit Sprüngen von 136 und 138,5 Metern. Nozomi Maruyama aus Japan folgte auf dem zweiten Platz. Nika Prevc, die Weltcupleaderin, verbesserte sich mit einem beeindruckenden 146-Meter-Sprung und schaffte es somit ebenfalls auf das Podest. Julia Mühlbacher aus Österreich belegte den 13. Platz, während Lisa Eder aufgrund gesundheitlicher Probleme ihren Start absagte.
Aussichten im Skisprung Weltcup
Im aktuellen Skisprung-Weltcup sind die Plätze vor den Olympischen Spielen hart umkämpft. Daniel Tschofenig liegt nach der Vierschanzentournee mit 1805 Punkten an der Spitze der Gesamtwertung, gefolgt von Jan Hörl mit 1652 Punkten und Stefan Kraft mit 1290 Punkten. Diese Ranglisten belegen die starke Form von Tschofenig, während die bisherigen Leistungen in Willingen bei den letzten Wettbewerben die Erwartungen an die bevorstehenden Olympischen Spiele dämpfen könnten.
Die Skisprung-Community wird weiterhin gespannt sein, wie sich die Athleten in den kommenden Tagen entwickeln und ob sie in der Lage sind, ihre Leistungen zu steigern. Die Zeit bis zu den olympischen Wettbewerben wird entscheidend sein, um das eigene Können zu demonstrieren und die Form zu optimieren.
Weitere Informationen zu den Wettbewerben und Athleten finden Sie auf den Seiten von vienna.at, heute.at und in der umfassenden Wikipedia.