Am 30. Jänner 2026 hat Novak Djokovic erneut Geschichte geschrieben, indem er im Halbfinale der Australian Open den Titelverteidiger Jannik Sinner besiegte. Der beeindruckende Sieg fiel mit 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4 aus und sicherte Djokovic seinen elften Titel in Melbourne. Nach einem spannenden Match, das über vier Stunden und neun Minuten dauerte, trifft er im Finale auf den aktuellen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz.
Der 38-jährige Djokovic zeigte eine herausragende Leistung, indem er zweimal von einem Satz Rückstand zurückkehrte und insgesamt 16 Breakpoint-Möglichkeiten abwehrte. Sinner startete stark, indem er Djokovic im ersten Satz den Aufschlag abnahm und 6:3 gewann. Doch Djokovic kämpfte sich zurück und sicherte sich den zweiten Satz. Im dritten Satz gelang Sinner erneut ein Break, jedoch konnte Djokovic im vierten Satz die Wende einleiten.
Intensives Finale gegen Alcaraz
Im entscheidenden Satz hielt Djokovic die Nerven, wehrte bis zum Stand von 2:2 gleich fünf Breakbälle ab und erzielte beim Stand von 3:3 das entscheidende Break. Trotz zweier Matchbälle musste er bis zum dritten ankämpfen, bevor er schließlich mit 6:4 gewann. Mit diesem Sieg ist Djokovic der älteste Finalist in der Geschichte der Australian Open und hat zudem alle bisherigen Finals in diesem Turnier für sich entscheiden können.
Im anderen Halbfinale setzte sich Carlos Alcaraz in einem spannenden Duell gegen Alexander Zverev durch. Alcaraz gewann mit 6:4, 7:6(5), 6:7(3), 6:7(4), 7:5 und stellte dabei einen neuen Rekord auf: Dieses Match dauerte fünf Stunden und 27 Minuten und ist damit das drittlängste in der Geschichte des Turniers. Trotz Krämpfen und Verletzungen zeigte Alcaraz eine beeindruckende Leistung.
Ergebnisse und Ausblick
Beide Spieler kommen mit starkem Selbstvertrauen ins Finale, nachdem sie in ihren Halbfinalspielen außergewöhnliche Durchhaltevermögen und Spielkunst unter Beweis stellten. Das Finalmatch zwischen Djokovic und Alcaraz wird mit Spannung erwartet und könnte einen weiteren historischen Moment für beide Athleten darstellen.
Parallel zu diesen spannenden Ereignissen im Einzel erreichen Aryna Sabalenka und Elena Rybakina das Frauenfinale, das ein Wiederholungsspiel des Finals von 2023 darstellt. Dies unterstreicht die Dominanz von Sabalenka, die nun zum vierten Mal in Folge im Finale steht.