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Die Bedeutung der Digitalisierung in der Gemeindeverwaltung wird immer offensichtlicher. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hebt hervor, wie entscheidend digitale Lösungen für die einfache Bedienung von Verwaltungsprozessen und die Verbesserung des Serviceangebots sind. In den letzten zwei Jahren hat die Geschäftsstelle für Digitalisierung und Innovation des Landes Niederösterreich den Schwerpunkt auf die Initiative „Digitale Gemeinde“ gelegt. Ziel ist es, praxisnahe und leicht verständliche digitale Lösungen zu entwickeln, die den Gemeinden zugutekommen.

Im Rahmen dieser Initiative fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. Über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an Live-Webinaren im Rahmen des digiCAFÉ teil. Themenschwerpunkte waren unter anderem digitale Werkzeuge für Gemeindeverwaltungen, Künstliche Intelligenz (KI) und der effiziente Einsatz von Daten. So wurden beispielsweise im Webinar digiKI die technische Funktionsweise von KI erläutert und praxisnahe Beispiele aus dem Verwaltungsbereich vorgestellt. Dies zeigt, wie Gemeinden aktuelle Trends und Technologien nutzen können, um ihre Dienstleistungen zu optimieren, während Referenten wie Bernhard Gerhardter und Univ.-Prof. Peter Parycek wertvolle Einblicke gaben.Land NÖ berichtet darüber.

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Innovative Ansätze und erfolgreiche Umsetzungen

Innovative Formate wie die digiWERKSTATT und der Gemeinde-Hackathon in Tulln fördern die Entwicklung neuer Ideen. Ein Beispiel ist die Marktgemeinde Bischofstetten, die im Hackathon die „DAHOAM Community App“ entwickelte, um lokale Angebote sichtbar zu machen. Bürgermeisterin Gerlinde Muhr lobt die enge Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Verwaltung und IT-Unternehmen, die zahlreiche Projekte und neue Ideen ermöglicht.

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Ein weiteres großes Projekt war das digiMENTORING-Programm, in dessen Rahmen acht Gemeinden sechs Monate lang intensiv mit Experten an ihrer digitalen Weiterentwicklung arbeiteten. Zu den konkreten Maßnahmen gehörten die Einführung von Online-Terminbuchungen sowie die Unterstützung bei der Implementierung von ID Austria. Die Gemeinde Raxendorf zum Beispiel setzte das Programm erfolgreich zur Einführung eines elektronischen Akten- und Dokumentenmanagementsystems (ELAK) ein. Darüber hinaus wurde der digi-Kompass entwickelt, ein kostenloses Online-Tool, das Gemeinden bei der digitalen Einschätzung unterstützt und nun allen Gemeinden in Niederösterreich zur Verfügung steht.

Ein zukunftsweisender Aspekt der Digitalisierung in der Kommunalverwaltung ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Laut der Leitlinie „Generative KI in Kommunalverwaltungen“, welche von der VITAKO Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. und KGSt veröffentlicht wurde, ist die Integration von generativer KI und Large Language Models (LLM) ein wesentlicher Faktor. Diese Guideline, die seit September 2025 aktualisiert wurde, bietet Kommunalverwaltungen umfassende Anleitungen und konkrete Anwendungsbeispiele, um die Effizienz und Kreativität in den Verwaltungsprozessen zu steigern KGSt informiert darüber.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zunehmende Digitalisierung nicht nur die Arbeitsweise in den Gemeinden verändert, sondern auch neue Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger schafft. Dieser Kurs wird durch die verschiedenen Initiativen und Programme unterstützt, die darauf abzielen, den Gemeinden in Niederösterreich praktische, moderne und benutzerfreundliche Lösungen zur Verfügung zu stellen. Die Fortschritte in diesem Bereich sind vielversprechend und werden sicher auch in Zukunft eine neue Ära der öffentlichen Verwaltung einleiten NÖ berichtet von den Fortschritten.