Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Einfluss auf die österreichische Wirtschaft ausgeübt. Laut der aktuellen Studie „Digitale Dividende 2025/26“, die von Accenture, der Industriellenvereinigung (IV) und Economica durchgeführt wurde, ist der Anteil der sogenannten „digitalen Champions“ von 2-3 % (2021) auf über 5 % gestiegen. Diese Unternehmen, die auf der höchsten Digitalisierungsstufe agieren, profitieren signifikant, denn ihr Umsatzwachstum liegt 6,2 Prozentpunkte über dem der digitalen Nachzügler leadersnet.at.
Die Studie zeigt zudem, dass die Gruppe der digitalen Nachzügler, welche IT hauptsächlich zur Informationsbereitstellung nutzen, von 73 % (2021) auf 65 % (aktuell) gesunken ist. Diese positive Entwicklung deutet auf ein wachsendes Engagement vieler Unternehmen hin, den digitalen Wandel aktiv voranzutreiben brutkasten.com.
Wachstum und Strategien der digitalen Champions
Digitale Champions weisen nicht nur höhere Wachstumsraten auf, sondern implementieren auch innovative Technologien schneller. In der Nutzung von generativer KI, die besonders in Übersetzungen (75 %) und Textzusammenfassungen (59 %) zum Einsatz kommt, liegen sie 12 Prozent über ihren Mitbewerbern. Daneben geben 39 % der Unternehmen an, positive Rückflüsse durch den Einsatz von KI zu verzeichnen leadersnet.at und sogar 10 % berichten von Rückflüssen über 10 bis 25 % brutkasten.com.
Aktuell haben 57 % der Unternehmen in Österreich KI implementiert oder planen dies bereits. Betrachtet man die Unternehmensgrößen, so haben 70 % der Großunternehmen mit einem Umsatz von über 30 Millionen Euro KI-Anwendungen eingeführt, im Vergleich zu nur 43 % der Mittelständler. Hier zeigt sich ein deutlicher Wandel in der digitalen Denkweise innerhalb der Betriebe ey.com.
Digitale Strategien und Herausforderungen
Obwohl die Mehrheit der Unternehmen Digitalisierung als Chance betrachtet (62 %), gibt es immer noch 7 %, die dies als Bedrohung wahrnehmen. 47 % der Unternehmen haben keine eigene Digitalstrategie entwickelt, was den Druck auf diese verringert, aktiv an der digitalen Transformation teilzunehmen. Dieser Mangel an strategischem Vorgehen führt nicht selten zu Investitionshemmnissen, die von 33 % der Befragten benannt wurden ey.com.
Besonders im Bereich Soziales, Wissenschaft und Bildung ist der Anteil an Unternehmen mit Digitalstrategien mit 7 % am niedrigsten. Gleichzeitig sehen 12 % der Unternehmen hauptverantwortlich für Investitionshemmnisse fehlendes Personal und begrenzte finanzielle Mittel an, was die Digitalisierung in dieser Branche weiter hemmen könnte ey.com.
Insgesamt zeigt die Erhebung, dass Österreich in Bezug auf die Nutzung von KI im oberen Mittelfeld der EU positioniert ist. Mit einer KI-Nutzungsquote von 30 % über dem Durchschnitt von 20 % gibt es klare Aufwärtstrends, insbesondere in den letzten Jahren, wo die Unternehmensnutzung von Daten für KI-Anwendungen um 66 % gestiegen ist brutkasten.com.
Die vorliegenden Studien belegen, dass der digitale Wandel in Österreich nicht nur Chancen bietet, sondern auch Herausforderungen birgt, die durch strategische Planung und den Einsatz neuer Technologien wie generativer KI angegangen werden müssen.



