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Die Bierpartei und die KPÖ: Kleinparteien mit realistischen Chancen im Nationalrat

Können Kleinparteien die Vierprozenthürde überspringen?

Die Bierpartei und die KPÖ positionieren sich für die anstehende Nationalratswahl und haben realistische Chancen, in den Nationalrat einzuziehen. Dominik Wlazny von der Bierpartei gab bekannt, dass sie trotz der nur teilweise erreichten Ziele hinsichtlich der Mitgliederzahl und des Budgets antreten werden, aufgrund des Zuspruchs für seine Bierpartei. Neue Kandidaten, darunter Personen ohne politische Erfahrung auf Bundesebene, wurden präsentiert, während ein konkretes Programm noch in Ausarbeitung ist. Experten halten es für realistisch, dass die Bierpartei die Vierprozenthürde überspringen könnte.

Die KPÖ strebt ebenfalls den Einzug ins Parlament an, nachdem sie seit über 60 Jahren nicht im Nationalrat vertreten war. Mit Achtungserfolgen in Salzburg und Graz erhofft sich die KPÖ, bei der kommenden Wahl erfolgreich zu sein. Der Spitzenkandidat Tobias Schweiger ist noch recht unbekannt, aber die Unterstützung von prominenten Mitgliedern wie Elke Kahr und Kay-Michael Dankl könnte helfen.

Die Hauptthemen der KPÖ für die Wahl sind die Teuerung und leistbares Wohnen, um sowohl linke Wähler als auch potenzielle FPÖ-Wähler anzusprechen. Neben der Bierpartei und der KPÖ bereiten sich auch andere Kleinparteien wie der Wandel und die Gelben auf die Nationalratswahl vor. Der Wandel setzt auf Themen wie Chancengleichheit, Kapitalismusüberwindung und Klimawandelbekämpfung. „Die Gelben“ streben hingegen mit Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen und mehr direkter Demokratie nach Wählerzuspruch.

Für Kleinparteien ist es eine Herausforderung, die erforderlichen 2600 Unterstützungserklärungen zu sammeln, um bei der Nationalratswahl antreten zu können. In der Vergangenheit scheiterten einige Parteien an dieser Hürde und konnten nicht bundesweit kandidieren. Es bleibt abzuwarten, ob die Impfgegner-Partei DNA unter Maria Hubmer-Mogg ebenfalls bei der Nationalratswahl antreten wird.

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