Cosmó hat beim ESC-Vorentscheid für Österreich triumphiert. Er gewann die Mehrheit der Stimmen von Publikum und Expertenjury und wird das Land am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle beim Eurovision Song Contest vertreten. Laut Kleine Zeitung erhielt die Jury Cosmó 10 Punkte und setzte ihn auf den zweiten Platz, während das Publikum ihn auf den ersten Platz wählte.
Das Endergebnis basierte zu gleichen Teilen (50 %) auf den Stimmen der Jury und des Publikums. Lena Schaur aus Tirol belegte mit der Jurywertung den ersten Platz, wurde jedoch vom Publikum auf den dritten Platz gewählt. Der Kärntner Bamlak Werner erhielt von der Jury nur 4 Punkte, wurde aber vom Publikum auf den zweiten Platz gewählt und sicherte sich einen Platz auf dem Podium.
Ein Sieg mit persönlicher Note
Cosmó, geboren in Budapest, hat eine ungarische Mutter und einen deutschen Vater. Er beschreibt seinen Sieg als „zweiten Zivildienst“ und hat den Song „Tanzschein“ für seine Mutter geschrieben. Dieses Lied ist eines von sechs deutschsprachigen Titeln, die im Wettbewerb antreten werden. ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz äußerte sich zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis.
Allerdings gab es unerwartete Schwierigkeiten während der Live-Show. Die heftigen Schneemassen führten dazu, dass ursprünglich geplante Kommentatoren absagen mussten. Zuletzt traten Caroline Athanasiadis, Eric Papilaya und der amtierende ESC-König JJ an die Stelle von Luca Hänni und Elton. JJ nutzte die Gelegenheit, um seinen neuen Song „Shapeshifter“ vorzustellen.
ESC 2025 und dessen Konsequenzen
Der Eurovision Song Contest ist seit 1956 eine bedeutende Musikveranstaltung, die jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) organisiert wird. Laut Wikipedia können an diesem Wettbewerb alle EBU-Mitglieder teilnehmen. Im Jahr 2025 fand der ESC in Basel statt, wobei Österreich mit dem Solosänger JJ und dem Titel „Wasted Love“ den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei landete Israel, gefolgt von Estland. Deutschland, vertreten durch die Geschwister Abor & Tynna, belegte mit nur 151 Punkten den 15. Platz.
Die Zuschauer zeigten sich von der Juryabstimmung enttäuscht, da es erheblichen Diskrepanzen zwischen den Jury- und Zuschauerbewertungen gab. JJ hätte ohne die Jury-Punkte nur 178 Publikumspunkte erhalten und wäre auf Platz vier gelandet. Was den ESC 2025 betrifft, so gab es verschiedene Reaktionen auf die Ergebnisse und die Abstimmungsverfahren, was erneut die Diskussion über die Bedeutung der Jury- und Publikumsabstimmung befeuerte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eurovision Song Contest ein Ort für musikalische Vielfalt und persönliche Geschichten ist. Cosmós Auftritt unterstreicht einmal mehr, wie wichtig Emotionen und persönliche Hintergründe im Wettbewerb sind. Für Österreich bleibt abzuwarten, wie sich der Künstler in der internationalen Arena behaupten wird.