Der 19-jährige Burgenländer Cosmó hat die österreichische Vorausscheidung für den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Er wird Österreich im Mai 2026 beim 70. ESC vertreten, der in Wien stattfindet. Der junge Künstler wurde in Budapest geboren und lebt mittlerweile in Wien. Sein Song „Tanzschein“, der für seine tanzfreudige Mutter geschrieben wurde, schaffte es, sowohl Jury als auch Publikum zu überzeugen und brachte ihm die Ehre, am 14. und 16. Mai auf der ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle aufzutreten. Sein Auftritt im Mai bezeichnete Cosmó als „zweiten Zivildienst“.
Die Idee zu dem Song entstand während eines Laufs im Grünen Prater, und Cosmó selbst beschreibt das Werk als ein Stück mit Retro-Clubfeeling, das als Abgesang oder Reanimationsversuch der klassischen Disco interpretiert werden könnte. Das Publikum animierte er während der Ausscheidung mit ausladendem Fuß- und Kopfwippen. Bei der Auswahl zeigten insgesamt zwölf Acts ihr Können, wobei die Stimmen von Jury und Zuschauern jeweils zur Hälfte zählten. Nach einer langen Phase interner Auswahl konnte das Publikum endlich wieder mitbestimmen.
Österreichs Ehre und ESC-Geschichte
Österreich hat sich in der Geschichte des Eurovision Song Contest (ESC) oftmals als überraschend stark erwiesen. Insgesamt nahm das Land bis 2025 insgesamt 57 Mal am Wettbewerb teil, darunter in den Jahren 1967 und 2015, als Wien bereits als Austragungsort diente. Die historischen Erfolge umfassen drei erste Plätze, zuletzt 2025 mit dem Sieg von JJ und seinem Lied „Wasted Love“, das mit 436 Punkten ausgezeichnet wurde.
Cosmó trägt einen blauen Stern über dem rechten Auge und bezeichnet seine Teilnahme als „unfassbare Ehre“. Bei der Systematik der Punktevergabe hat Österreich in der Vergangenheit sowohl Erfolge als auch Misserfolge erlebt, darunter drei Nullpunkte-Teilnahmen. Die Frequenz der Top-Platzierungen und die Rückkehr zur nationalen Vorentscheidung haben die Wettbewerbslandschaft in den letzten Jahren stark beeinflusst. Mit der Rückkehr zur Publikumsauswahl könnte der Wettbewerb umso spannender werden.
Musikalische Karriere von Cosmó
Musikalisch ist Cosmó erfahrend und hat schon früh Gitarre und Klavier gespielt. Seit Sommer 2024 arbeitet er mit Markus Pemer von der Indie-Band Garish zusammen, um seine Songs zu schreiben. 2020 gründete er seine Liveband „The Thumbs“ und erreichte 2022 das Finale der deutschen TV-Castingshow „The Voice Kids“. Seine Familie spielt eine wichtige Rolle in seiner Musik, da seine Mutter aus Ungarn und sein Vater aus Deutschland stammen. Die positive Resonanz auf seinen Song lässt auf einen aufregenden Auftritt beim ESC hoffen.
Österreich wird mit Cosmó also einen interessanten Beitrag zum Eurovision Song Contest 2026 präsentieren, der erneut in der Kulturmetropole Wien stattfinden wird, wo kreative Energie und musikalisches Talent aufeinandertreffen. Die Vorfreude auf den Wettbewerb ist auch durch die vergangenen Erfolge und die lange Tradition des Landes im ESC geprägt.
oe24.at berichtet, dass die endgültige Entscheidung und die Vorbereitungen für den Auftritt in vollem Gange sind. Laut stern.de kann man gespannt sein, wie sich das Publikum auf Cosmós darstellerische Fähigkeiten und seinen einzigartigen Auftritt einlassen wird. Zudem bietet dieser Wettbewerb eine neue Chance, die Geschichte und den Erfolg Österreichs im Eurovision Song Contest weiterzuschreiben, wie ausführlich auf Wikipedia beschrieben wird.