Österreich setzt seine Hoffnungen auf den 19-jährigen Cosmó, der für das Land beim kommenden Eurovision Song Contest (ESC) am 16. Mai in der Wiener Stadthalle antreten wird. Cosmó, mit bürgerlichem Namen Benjamin Gedeon, hat sich mit seinem Song „Tanzschein“ in einem öffentlichen Vorentscheid durchgesetzt. Dies war der erste Vorentscheid, der nach zehn Jahren wieder in dieser Form stattfand. Über 470.000 Zuschauer verfolgten den Wettbewerb, bei dem Cosmó seine starke Bühnenpräsenz und seinen Humor unter Beweis stellte. ö24 berichtet, dass er bereits Platz 1 bei iTunes erreichte und rund 200.000 Aufrufe auf YouTube verbuchte.

Cosmó, der in Budapest geboren wurde und in Halbturn, Burgenland, aufwuchs, lebt heute in Wien. Er ist derzeit Zahnmedizinstudent und hat seine Ausbildung für die Dauer des Wettbewerbs pausiert. In seiner Musik möchte er Liebe und Bewegung vermitteln und plant, die Wiener Stadthalle während seines Auftritts zur „Großraumdisco“ zu machen. Heute.at ergänzt, dass Österreich aufgrund des Vorjahressiegers automatisch für das Finale qualifiziert ist, was für Cosmó eine „unfassbare Ehre“ darstellt.

Vorbereitungen und Erwartungen

Mit der Veröffentlichung seines Songs „Tanzschein“, der das fröhliche Thema von tanzenden Tieren in einer Disco behandelt, will Cosmó eine bessere Platzierung als 2015 erreichen, als Österreich keinen Punkt erhielt. Der Tagesspiegel berichtet, dass Cosmó plant, durch Europa zu reisen, um Unterstützung zu sammeln, und dabei entscheidende ESC-Partys in Amsterdam und London ansteuern wird.

Die ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz blickt erwartungsvoll auf Cosmós Teilnahme und macht auf die mögliche mediale Aufmerksamkeit aufmerksam, die auf ihn zukommen könnte. Der Druck könnte gleichzeitig als Ansporn dienen, um die österreichischen Wettquoten, die seit seinem Sieg von Platz 25 auf Platz 29 gesunken sind, zu verbessern und neue Fans zu gewinnen. Cosmó ist bereit, 100 Prozent Einsatz zu zeigen und das Beste für Österreich zu geben.