Am 12. und 14. März 2026 wird die alpine Skiathletin Christina „Chrissi“ Obwexer mit einem Monoski an den Paralympischen Winterspielen in Cortina und Mailand teilnehmen. Die Wettbewerbe, die vom 6. bis 15. März stattfinden, feiern den 50. Jahrestag der ersten Paralympischen Winterspiele, die 1976 in Örnsköldsvik, Schweden, ausgetragen wurden. Rund 665 Athlet:innen aus 50 Nationen werden erwartet, wobei aus Österreich etwa 20 Sportler:innen, darunter sechs aus Tirol, teilnehmen werden. Diese Informationen sind von Dolomitenstadt entnommen.

Obwexer sicherte sich ihren Startplatz, indem sie während der Österreichischen Para-Meisterschaften Alpin in Hinterstoder im Slalom der Damen (sitzend) den ersten Platz belegte. Trotz eines kleinen Tiroler Teams, das aufgrund von Verletzungen und Krankheiten geschwächt war, erwies sich Obwexer als herausragende Leistungsträgerin. Ihr Monoski, eine individuelle Anfertigung mit Karbon-Sitzschale und regulierbaren Stoßdämpfern, wird ihr eine optimale Leistung ermöglichen. Diese Details wurden von Tiroler Skiverband zur Verfügung gestellt.

Die sportliche Herausforderung

In Cortina d’Ampezzo wird Obwexer in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom antreten. Die Wettbewerbe im Para-Ski Alpin sind für Athlet:innen mit unterschiedlichen Behinderungen zugänglich. Teilnehmer*innen werden entweder im Monoski oder im Bi-Ski antreten, abhängig von ihrer individuellen Situation. Die Regeln der Wettbewerbe folgen weitgehend den Vorgaben der FIS, es gibt jedoch auch Anpassungen, um den Anforderungen der Sportler:innen gerecht zu werden. Dies berichtet Team Deutschland Paralympics.

Die zeitliche Berechnung der Leistungen erfolgt durch einen speziellen Faktor, der die Resultate vergleichbar macht, und die Athlet:innen werden in Kategorien eingeteilt: stehend, sitzend und sehbehindert. Bei den Paralympics gibt es Medaillen in verschiedenen Klassen, was den Wettbewerb noch spannender macht.

Die feierliche Eröffnung der Spiele findet am 6. März in der Arena von Verona statt. Die österreichischen Athlet:innen wurden in der Red Bull Arena in Salzburg eingekleidet, bevor sie sich auf den Weg nach Cortina d’Ampezzo machen. Der Sport und die Wettkämpfe bieten nicht nur eine Plattform für Athlet:innen, ihre Fähigkeiten zu zeigen, sondern fördern auch das Bewusstsein und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen im Leistungssport.