Ein spannender Chemobil-Workshop fand an der Europaschule St. Michael statt, der Schülern der Schule neue Einblicke in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften bot. Dies wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Wirtschaftskammer Kärnten, die das mobile Chemielabor bereitstellte. Die Referentin des Workshops, Christina Fleiß, führte die Schüler durch verschiedene Experimente, die es ihnen ermöglichten, selbst zu experimentieren, zu beobachten und Fragen zu stellen.
Das Hauptziel des Workshops war es, den Kindern einen praktischen Zugang zur Chemie zu ermöglichen und ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Themen zu fördern. Die direkte Erfahrung und das eigenständige Ausprobieren motivierten die Schüler zur aktiven Teilnahme, was die Wichtigkeit von praktischen Zugängen zur naturwissenschaftlichen Bildung unterstrich. Direktor Danilo Katz hob die Bedeutung solcher Angebote für die Schule hervor.
Praktische Naturwissenschaften im Fokus
Wie aus zahlreichen Studien hervorgeht, machen Experimente im Schulunterricht abstrakte und komplexe Themen anschaulicher und verständlicher. Lehrkräfte der MINT-Fächer stehen oft vor der Herausforderung, Schüler für Experimente zu begeistern und diese sicher zu unterrichten. Zu diesem Zweck wurden insgesamt neun chemische Experimente für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte zusammengestellt. Diese Experimente haben einen klaren Alltagsbezug und sind einfach vorzubereiten sowie durchzuführen. Lehrkräfte können dazu passende Materialien und Informationen, inklusive PDF-Dokumenten mit Versuchsaufbau und Gefahrenhinweisen, als kostenlosen Download nutzen, erläutert die Webseite chemie-rp.de.
Sicherheit ist ein zentrales Thema beim Experimentieren. Der Verein DEGINTU unterstützt Lehrkräfte bei der effizienten Vorbereitung und sicheren Durchführung des Experimentalunterrichts und bietet seine Dienste kostenfrei für Schulen an. Eine innovative Möglichkeit, naturwissenschaftliche Bildung zu vermitteln, ist der Experimentierkoffer „Kunos cooler Kunststoff-Kiste“, der speziell für Grundschulkinder konzipiert wurde. Zudem ermöglicht das „Mobile Gen-Labor“ Forschungsprojekte mit professioneller Labortechnik in jedem Klassenraum.
Ein weiteres Beispiel für die Umsetzung von praktischen wissenschaftlichen Projekten ist das Stratosphären-Projekt, das Forschungsmissionen bis in Höhen von 40.000 Metern ermöglicht. Hier werden alle naturwissenschaftlichen Disziplinen kombiniert, was sich hervorragend für Projektwochen oder Arbeitsgemeinschaften eignet.
Insgesamt verdeutlicht der Chemobil-Workshop an der Europaschule St. Michael, wie wichtig praktische Ansätze in der Bildung sind, um Jungen und Mädchen in die spannende Welt der Naturwissenschaften einzuführen und sie für die Themen zu begeistern, die ihnen möglicherweise in Zukunft begegnen könnten. Die positiven Rückmeldungen der Schüler bestätigen den Erfolg solcher Veranstaltungen.