Burgenland

Trauer um AK-Präsident Alfred Schreiner

Die beeindruckende Lebensgeschichte von Alfred Schreiner: Ein Blick hinter die politische Fassade

Der Tod von Alfred Schreiner, dem ehemaligen Präsidenten der Burgenländischen Arbeiterkammer, hat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zutiefst betroffen. Schreiner verstarb im Alter von 69 Jahren und hinterlässt eine bedeutende Lücke in der Arbeiternehmervertretung des Burgenlands. Als AK-Präsident setzte er sich über 17 Jahre lang für die Interessen der Arbeitnehmer ein und prägte die Sozialpartnerschaft nachhaltig. Sein Einsatz für berufliche Weiterbildung, Duale Ausbildung und die Förderung von Lehrwerkstätten werden als Meilensteine seiner Tätigkeit hervorgehoben.

Alfred Schreiner wurde 1954 in Hirm im Bezirk Mattersburg geboren und startete frühzeitig seine gewerkschaftliche und politische Laufbahn. Bereits mit 15 Jahren engagierte er sich als Jugend- und Bildungssekretär des ÖGB sowie als Vorsitzender der SJ Burgenland. Sein Werdegang führte ihn durch verschiedene Ämter, bis er im Jahr 2000 erstmals zum AK-Präsidenten gewählt wurde. Neben seiner Arbeit in der Arbeiterkammer war Schreiner auch als Bürgermeister der Gemeinde Hirm und als Abgeordneter im Burgenländischen Landtag tätig.

Alfred Schreiner wird als politische und menschliche Ausnahmeerscheinung gewürdigt, dessen Verlust eine spürbare Lücke hinterlässt. Sein Engagement für die Arbeitnehmer und die Sozialpartnerschaft wird auch nach seinem Tod weiterhin in Erinnerung bleiben. In diesen schweren Stunden gilt das tief empfundene Mitgefühl vor allem seinen Angehörigen, allen voran seiner Frau. Das Burgenland verliert mit Alfred Schreiner eine Persönlichkeit, die das Land nachhaltig geprägt hat.

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